Mittwoch, 17. September 2014

Für Bobbeline von Bobbel Boy




Studie - Tusche & Aquarell (Ink & Watecolor)







































Nun mußte sich Bobbel Boy natürlich auch mit einem Foto revanchieren. Auch er ging vorher zum Friseur:
Die Spitzen schneiden und etwas stufig und franselig stylen...
so cool! 

Jetzt sieht er tatsächlich viiieeel besser aus als ich...
aber er ist auch wesentlich jünger. 

So jung möchte ich auch nochmal sein und dann mit so einer tollen Freundin wie Bobbeline...

Och Manno! :-(
 


Sonntag, 14. September 2014

Für Bobbel Boy von Bobbeline





Bobbeline  Tusche & Aquarell (Ink & Water Color) 21 x 14cm


Bobbeline war beim Friseur und ist nun hübsch gestylt.
Danach hatte sie sich fotografieren lassen -
alles für Bobbel Boy!

Na der wird Augen machen...;-)




Mittwoch, 10. September 2014

Sonntag, 7. September 2014

Bobbel Boy & Bobbeline - "Jugend forscht"



'Chibi' inspiriert... ;-)




Bobbeline & Bobbel Boy - "Jugend forscht"  Studie - Tusche & Aquarellstifte (24x18cm) 






























Tja - dumm gelaufen! ;-)

Bobbel Boy & Bobbeline schauten sich während meiner Abwesenheit begeistert die tolle Verfilmung von "Alice im Wunderland" an. Die Regie führte Tim Burton (der übrigens auch malt und zeichnet), Johnny Depp spielte mit und with a little help of Walt Disney Productions wurde daraus ein wirklich fantasievoller, beeindruckender Film. 

Zu faszinierend für die Zwei, denn der "Zaubertrank", der Alice entweder schrumpfen läßt oder riesengroß machen kann, hatte es den Beiden angetan!

In meiner Küche brauten sie sich etwas zusammen und als ich nachhause kam, hatte ich sie erst nicht entdeckt, so klein waren sie auf einmal. Wenn sie stehen, sind sie auf gleicher Augenhöhe mit meinen  stehenden Katzen. - 
Was muß das für eine Perspektive sein! Was für ein Glück, daß Kita & Rosi soooo lieb sind!;-)

Nun hoffe ich, daß ich in meiner Küche einen "Gegen-Zaubertrunk"  mixen kann, damit sie wieder ihre natürliche Größe bekommen.

Man sieht den Beiden an, daß es ihnen wohl sehr peinlich ist und irgendwie finde ich sie richtig süß so. Deshalb lasse ich mir vielleicht noch etwas Zeit mit dem neuen Zaubertrunk, außerdem -

es soll ihnen eine Lehre sein! ;-) 

   

Mittwoch, 3. September 2014

Bobbel Boy & Bobbeline - Studien #1





Bobbeline & Bobbel Boy - Studien #1   Bleistift (2B) Pencil (24x18cm) 





























Von wem hat Bobbeline wohl ihr Lächeln?
Ich habe den Verdacht, daß sie dies von der guten Marilyn lernt.
Ja nun, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Bobbel Boy hingegen scheint in sich hineinzuschmunzeln. Doch was für ein Blick!
Wie guckt er denn?  -
Man könnte gerade meinen, er wäre heimlich bei einem PUA-Training gewesen.
Na warte. Von wem er das wohl hat? Ich habe nicht die geringste Ahnung... ;-)






Sonntag, 31. August 2014

Bobbel Boy & Bobbeline - "Flirtschule"


Lasst mich das kurz erklären. 
Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, eine echte Manga-Zeichnung hinzubekommen und dazu muss sich jede Linie an der richtigen Stelle befinden - 
und zwar exakt an der richtigen Stelle.    

Mark Crilley *1966 - amerik. Manga-und Comiczeichner,  Autor und "YouTube-Guru"



Wo er recht hat, hat er recht ...


Bobbeline & Bobbel Boy - "Flirtschule"  Tusche, Buntstift & Pastell (24x18cm) 





























...und doch klingt Mark Crilley's gutgemeinter Rat banaler als er ist. 
Ich war schon wieder aus der "Manga-Übung" gekommen und dann ist es überhaupt nicht selbstverständlich, daß sich jede Linie an exakt der richtigen Stelle befindet...  

Die Gesichter finde ich hier recht hübsch. Die Hauttöne sind aber zu "gelblich" geraten...
 

Ob Bobbel Boy ein echter "PUA" ("PickUp Artist") ist? 
Das sind nämlich schüchterne, nette Jungs, die in (teuren) Seminaren lernen, wie MANN meisterhaft eine Frau aufreißt, mit dem Ziel, sie gekonnt flachzulegen... ;-)

Bobbel Boy ist zwar eher schüchtern, aber Bobbeline ist viel zu nett, da braucht er keine Seminare! ;-) 

Die "PickUp-Methode" ("Aufreißer-Technik" ) ist zu recht sehr  umstritten, bis hin zur völligen Ablehnung. Schließlich sollte es in erster Linie um den Charakter und die Persönlichkeit gehen, der beim Anderen "anziehend"wirkt  und dazu kommt noch eine Portion Glück, nämlich zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein - so wäre es in einer "idealen Welt".  
Bobbel Boy und Bobbeline haben es ideal getroffen. ;-)

Doch die reale Welt ist nicht "ideal" und der Fokus liegt - meiner Meinung - viel zu sehr auf den "Gewinnertypen", auf den "Helden". Weibliche Kritiker dieser umstrittenen Methode meinen, daß es eher auf den "Status" eines Mannes ankäme, was ich hier aber wenig hilfreich finde. 
Nur keine "Schwächen" zeigen - und deshalb kann ich durchaus ein gewisses Verständnis für diese "Ratsuchenden" aufbringen. 
Spielte der "Status"eines Mannes keine Rolle  und  wäre "Schüchternheit" kein Hindernis, 
sähe es anders aus...

In einem FAZ-Artikel zu diesem Thema fielen mir die  Kommentare einer Leserin (!) auf, die dieses ganze Problem sicher sehr gut auf den Punkt bringen: 

"(...) Diejenigen darunter, die ich kenne, sind eigentlich ziemlich nette Jungs.
Ich sage bewusst Jungs, weil ihnen trotz dem sie bereits um die 30 sind, das Wort am besten passt. 
Das erste Buch dazu heißt auch sehr passend "The Game", denn genau darum geht es:
Ein Spiel, dessen Regeln sie im Alter zwischen 14-20 nicht gelernt haben (das kann ganz verschiedene Gründe haben, einer z.B. hat einfach mehr Zeit mit Fremdsprachen als mit Mädchen verbracht). Das holen sie jetzt nach (...).
Und wenn ich daran denke, wie verächtlich viele Frauen auf ungeschickt flirtende Männer reagieren, kann ich nichts böses daran finden, wenn Männer versuchen, das auf ihre Art zu erlernen. Wenn Frauen netter mit netten Jungs umgehen würden, wäre das vielleicht gar nicht nötig." 
 
"Ich persönlich sage ja auch im weiblichen Bekanntenkreis: Die guten Jungs stehen am Rand der Tanzfläche, die quatschen dich nicht an. Natürlich muss man sich als Frau dann auch mal ein bissel selbst auf die Socken machen, das ist keine Schwäche. Schließlich kommt es aufs Ergebnis an.
Viele Frauen wissen einfach nicht, was sie wollen: Jemandem zum Spielen oder jemanden zum Leben. Diese Entscheidung sollte man erstmal für sich selbst treffen. Nett und böse zusammen geht eben nicht wirklich."  



Darauf die Antwort eines Lesers:

"...Das stimmt wohl, die meisten Frauen wollen doch auch gar nicht den Typ Mann, der wirklich nett ist. Ich höre so oft von Freundinnnen, daß sie sich beschweren, die Männer wären zu lieb. 3 Wochen später beschweren sie sich dann wieder, daß ein "nicht-netter" sich nicht mehr meldet. Das ewige Spiel...".


Mittwoch, 27. August 2014

Sonnenblume-Sunflower-Tournesol-Girasole #3


Blumen anzuschauen hat etwas Beruhigendes. Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.

Sigmund Freud (1859-1939)  österr. Begründer der Psychoanalyse



Es ist "Sonnenblumenzeit" ;-)


Sonnenblumen (#3) von meinem Balkon!  Aquarell - Watercolor (ca. 25x20cm)










































Sonntag, 24. August 2014

Erzabtei Beuron - (und Gedanken über den "bösen Kapitalismus")


Es gibt viele Religionen, aber nur eine Moral.

John Ruskin (1819-1900)



Erzabtei Beuron  Aquarell - Watercolor (25x20cm) 




























Erzabtei Beuron 


Tja, so ist das mit den "liebevollen" Religionen.
Mit Moral (und Ethik) muß das alles nämlich überhaupt nichts zu tun haben. 
Eher in dem Sinne: "Willst Du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein".
Oder ich  "schneide Dir den Kopf ab", was zwar höchst mittelalterlich scheint, aber doch grausamerweise - anno 2014 - also höchst aktuell ist!    
Man kann sich in sovieles "religiös" hineinsteigern und je fanatischer man dabei ist, desto mehr Köpfe werden rollen. 
Den schlechtesten Ruf scheint aber bei allen Ideologien und Religionen der "böse Kapitalismus" zu haben. Für viele ist er ja der "Teufel" persönlich und für manche ist er auch soetwas wie eine "Religion" und ich denke dabei an die "Steuerhinterzieher", die für ihre "kapitalistische Religion" in den Knast wandern!

Nur: 
"Köpfe abschneiden" scheint der ach so "böse Kapitalismus" für das denkbar schlechteste Geschäftsmodell zu halten, denn mein Kopf ist noch dran und dies obwohl ich bis heute ein lausig schlechter "Mitarbeiter" bin. 
Zäh ist er, der "böse Kapitalismus", denn er versucht mir bis heute, mit penetranter Sturheit seine Waren anzubieten. Waren die ich überhaupt nicht brauche - aber er hofft, daß ich - irgendwann - seine überflüssigen Waren vielleicht doch noch kaufe und deshalb hat er mir meinen Kopf noch nicht abgeschnitten und würde es vermutlich nie tun, denn er lauert mit einer Engelsgeduld darauf, mich doch noch irgendwann als "Kunde" zu gewinnen - vielleicht mit einem anderen Angebot. .

So funktioniert eben der "böse Kapitalismus". 
Darüber kann man sich ärgern - es kann lästig werden - 
aber: der Kopf bleibt mit höchster Wahrscheinlichkeit dran!

Deshalb gehöre ich nicht (mehr) zu denjenigen, die den "bösen Kapitalismus" vorschnell "verteufeln", denn er ist im Grunde sehr einfach strukturiert und deshalb fast wieder angenehm:
Die Ware die ich nicht bezahlen kann, bekomme ich einfach nicht. Basta!
Und ich antworte dem "bösen Kapitalismus" - gepaart mit vergnügter Lebenskunst und weit herausgestreckter Zunge:
"Die Waren die ich nicht bezahlen kann, brauche ich auch nicht! Ätsch!"  

Und wie reagiert der "böse Kapitalismus":
Er zuckt mit den Schultern, "na dann eben nicht" und probiert sein Glück woanders. 

Meinen Kopf schneidet er deswegen nicht ab - und:
Man kann mit dem "bösen Kapitalismus" diskutieren und verhandeln:
coolante Ratenzahlung - mit und ohne Anzahlung - ist fast immer möglich.

Das ist der Unterschied!



Mittwoch, 20. August 2014

Sonnenblume-Sunflower-Tournesol-Girasole #2


August -  es ist "Sonnenblumenzeit" ;-)


Sonnenblumen-Blüte (#2) von meinem Balkon!  Aquarell - Watercolor (ca. 25x20cm)








































"Sicher ist es auch Dir schon aufgefallen, daß die Menschen unserer Tage sich nicht selten kurz und bündig mit "Mensch" anreden, etwa so:
"Paß doch auf, Mensch!",
wobei das wunderbare Wort vorwurfsvoll gedehnt, gleichsam mit zwei "e" oder mit einem nasalen "ä" gesprochen wird. Ich nenne das Wort wunderbar, denn es umfaßt eindeutig unser Wesen und unsere Bestimmung im Bereich der Schöpfung. Der freilich nicht freundlich gemeinte Anruf "Mensch" soll uns wohl daran erinnern, was wir sind und wodurch wir uns beispielsweise von den Pflanzen, vom Tier, von Engeln oder Götter unterscheiden, also an die Menschlichkeit unserer Natur.  
Es ist eine sinnige Anrede, ein Name der verpflichtet. Er bedeutet im Grunde nichts Geringeres als: du bist ein Mensch, also benimm dich danach.(...)"

aus: Ernst Penzoldt: Kleine Wahrnehmungen", 1940         



Sonntag, 17. August 2014

Sonnenblume-Sunflower-Tournesol-Girasole #1


... und sie dreht sich tatsächlich MIT der Sonne! ;-)


Sonnenblumen-Blüte von meinem Balkon!  Aquarell - Watercolor (ca. 18x15cm)







































                     

Farbe wirkt auf den Geist.
Farbe ist eine Macht, die direkt 
auf die Seele wirkt.

Wassily Kandinsky  (1866-1944) russ.Maler



Gelb
psychologische Wirkung:  
baut Ängste ab, Aufmunterung, Optimismus, Klarheit, Wärme, kann nervös machen durch zuviel Anregung


"Gelb ist die Farbe der Kommunikation, der Ausweitung und des Austausches sowie der Offenheit. Wenn Sie ein monochromes Bild malen, werden Sie sogleich bemerken, daß Gelb schwer nur in eine Farbfläche zu bannen ist. Es will ausstrahlen wie der Geist beziehungsweise der Intellekt."

"Gelb lässt in der Tat etwas leichter erkennen, weil ein gelber Gegenstand größer wirkt, als er in Wirklichkeit ist. Deswegen war Gelb in China die Farbe des Kaisers, der mit dieser Farbe seine Größe unterstützte. In Europa waren verständlicherweise die mit Gelb Diskriminierten neidisch auf die anderen Mitglieder der Gesellschaft. Von daher stammt der gelbe Neid, aber auch davon, dass einem bei Neid und Eifersucht nach Vorstellung des Hippokrates die gelbe Galle aufstößt."

"Gelb wurde oft als weibliche Farbe angesehen, was unter anderem daran liegt, dass der Geist in der Antike als weiblich betrachtet wurde (Sophia). Besonders der Taoismus (eine verbreitete Ausprägung der chinesischen Philosophie) sieht die weibliche Seite sowohl beim Mann als auch bei der Frau als von gelber Energie geprägt. In unserem Kulturkreis ist es die germanische Liebesgöttin Freya, die stets gelb dargestellt wird. Dazu kommt noch, dass im antiken Griechenland Göttinnen und Jungfrauen safrangelbe Kleider trugen."

 "Vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Gelb allerdings derart beliebt, dass man diese Zeit "das gelbe Zeitalter" nannte.  Gelbe Seidenkleider galten bei Frauen als hochmodern und äußerst erotisch. Henry Toulouse-Lautrec (1864-1901) trug nicht zuletzt zur Beliebtheit des Gelb durch seine Plakate bei, auf denen er ausgiebig ein leuchtendes Gelb benutzte."  

"Gelb ist nicht nur der positiven Seite des Geistes verbunden, sondern auch seiner negativen, nämlich dem Wahnsinn. Psychotische und speziell schizophrene Künstler fühlen sich zur Farbe Gelb hingezogen. Das zeigt nicht zuletzt das bekannte Beispiel des niederländischen Malers Vincent van Gogh, der als Meister der Farbe Gelb gilt, sondern auch die in der Prinzhorn-Sammlung vereinigten Bilder von psychiatrischen Patienten. Der verwirrte Geist möchte sich wahrscheinlich mit dieser reinen Farbe klären. 
So werden auch beim Farbheilen mit Gelb Blockaden gelöst und eine positiv angeregte Grundstimmung geschaffen.  

Gelb harmonisiert das Nervensystem, wirkt antidepressiv und stärkt die Konzentration."


Quelle:
Klausbernd Vollmar "Sprache und Macht der Farben", ars momentum 2007
              
                    



Mittwoch, 13. August 2014

Kloster Blaubeuren #'2


Das Häßliche, das lehrt die Erfahrung, läßt sich viel leichter beschreiben, während das Schöne, je schöner es ist, um so unbeschreiblicher wird. Es ist das eigentliche geheime Maß für die Betrachtung aller Natur und Kreatur. Es ist das ordnende Prinzip der Schöpfung. Wann immer in meinem Leben ich etwas Schönem begegnet bin, war es wie ein Wiedersehen oder wie eine Antwort auf eine schon lange darauf wartende Sehnsucht.

Ernst Penzoldt (1892-1955) dt. Schriftsteller, Bildhauer, Maler, Zeichner und Karikaturist  



Kloster Blaubeuren  Aquarell - Watercolor (25x20cm) 





























Kloster Blaubeuren  (Link)



Thomas Mann schrieb über Ernst Penzoldt:

Alles wurde gut, freundlich, stachellos, unpolemisch in seinem Munde, auch wenn es aus bitterem Leiden kam, er tat das Gute und redete zum Guten, eine Stimme in der Wüste natürlich; aber die Wüste schien bewohnbarer zu werden durch sein gütliches Wort.


Ernst Penzoldt werde ich in nächster Zeit in diesem Blog öfter zitieren. Ich denke er ist ein wunderbarer "Seelenbalsam", eine "Therapie", ein "Gegengewicht" zur aktuellen Weltpolitik, die einem  zunehmend den Schlaf raubt...

Der Dichter & Maler Hermann Hesse meldete sich 1914, beim Ausbruch des 1.Weltkrieges freiwillig zur Kriegsgefangenenfürsorge. Er lebte bereits seit 1912 fest in der Schweiz. Er baute dort - vielfach auf eigene Kosten - "die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene" auf. 
Er versorgte die Kriegsgefangenen mit Gedichtbänden und weiterer schöngeistigen Literatur, um sie auf andere Gedanken zu bringen, damit sie nie vergessen, daß es auch noch anderes in "dieser Welt" gibt! 
Ein wunderbarer friedensstiftender und praktischer Beitrag!
Umsoweniger ist für mich zu begreifen, daß Hermann Hesse - von manchen - sehr gerne als "weltfremd" bezeichnet wurde und wird...

  
        

Sonntag, 10. August 2014

Liebe Gesichter #1 - Marilyn

Hermann Hesse
Über Gewaltpolitik, Krieg und das Böse in der Welt (1955) #1
Brief an einen Friedensfreund, der als deutscher Soldat Stalingrad erlebt hat 

                                                                                                                  Montagnola, im Februar 1955
"Ihre Betrachtungen über Weltgeschichte, Krieg und Sinn oder Unsinn des Ganzen kommen meinen eigenen Gedanken nahe, wir sind nicht weit voneinander. Doch kommt es für unser Verhalten im Leben nicht so sehr auf unsere Gedanken an als auf unseren Glauben.  

Ich glaube an keine religiöse Dogmatik, also auch nicht an einen Gott, der die Menschen geschaffen und es ihnen ermöglicht hat, den Fortschritt vom Einandertotschlagen mit Steinbeilen bis zum Töten mit Atomwaffen auszubilden und auf ihn stolz zu sein. Ich glaube also nicht, daß diese blutige Weltgeschichte ihren "Sinn" im Plan eines überlegenen göttlichen Regenten habe, der sich damit etwas für uns nicht Erkennbares, aber Göttliches und Herrliches ausgedacht habe.

Aber dennoch habe ich einen Glauben, ein zum Instinkt gewordenes Wissen oder Ahnen um einen Sinn des Lebens. Ich kann aus der Weltgeschichte nicht schließen, daß der Mensch gut, edel, friedliebend und selbstlos sei, aber daß unter den ihm gegebenen Möglichkeiten auch diese edle und schöne Möglichkeit besteht, das Streben nach Güte, Frieden und Schönheit, vorhanden sei und unter glücklichen Umständen zur Blüte gelangen könne, das glaube und weiß ich gewiß, und wenn dieser Glaube einer Bestätigung bedürfte, so fände er in der Weltgeschichte neben den Eroberern, Diktatoren, Kriegshelden und Bombenherstellern auch die Erscheinungen Buddha, Sokrates, Jesus, die heiligen Schriften der Inder, Juden, Chinesen und alle die wunderbaren Werke friedlichen Menschengeistes in der Welt der Kunst. Ein Prophetenkopf aus dem Figurengewimmel am Portal eines Domes, ein paar Takte Musik von Monteverdi, Bach, Beethoven, ein Stückchen Leinwand von Rogier, von Guardi oder Renoir bemalt genügen, um dem ganzen Macht- und Kriegstheater der brutalen Weltgeschichte zu widersprechen und eine andere, beseelte, in sich beglückte Welt darzutun. Und überdies haben die Werke der Kunst weit sicheren und längeren Bestand als die Werke der Gewalt, sie überdauern sie um Jahrtausende (...)." - Fortsetzung folgt.
 
Hermann Hesse: Brief an einen Friedensfreund, der als deutscher Soldat Stalingrad erlebt hat
(aus: "National-Zeitung", Basel, vom 27.2.1955)
Dieser Brief erschien in der zweibändigen Hesse-Ausgabe "Politik des Gewissens"
Hrsg. Volker Michels, suhrkamp taschenbuch 1981
(Ich habe 2002 - anläßlich "125 Jahre Hermann Hesse" die große Ehre gehabt, Volker Michels persönlich kennenzulernen.

Er ist ein wunderbarer Mensch). 


Marilyn Monroe - Aquarellstudie - Watercolor (ca. 24x22cm)




Vor drei Tagen besuchte mich eine liebe Freundin, der ich eröffnete, daß ich ab jetzt nur noch "zähnefletschende, aggressive, wilde Monster" zeichnen wolle. 
Ich begründete dies mit der aktuellen weltpolitischen Lage und zeigte ihr erste Skizzen. 
Sie schaute mich darauf recht erstaunt und auch etwas erschrocken an und meinte, daß ich doch sonst immer so hübsche Gesichter zeichnen würde. 

Daraufhin bin ich in mich gegangen und habe dabei o.g. Text von Hermann Hesse wiederentdeckt.
Es bringt nichts, wenn man "aggressive Fratzen" mit "aggressiven Fratzen" erwidert.
Am Ende schadet man sich dabei nur selber. Es wird immer finsterer im Innern - und schließlich sieht man nur noch schwarz und noch mögliche Auswege werden nicht mehr als solche erkannt.

In dieser Situation habe ich mich mal wieder an ein "Aquarellportrait" gewagt. 
Ein liebes, freundliches Gesicht, welches nicht nur "lieb guckte", sondern auch - weltweit - historisch bestätigt: Lieb gewesen ist!

Und siehe da: 
Nicht nur in meinen Innern wurde es spontan wieder heller, sondern auch die "Zukunft" erscheint nicht mehr ganz so düster (siehe o.g. Text von Hermann Hesse). 




...und noch eine ergänzende Audio-Kostprobe:
Hermann Hesse  - Brief an einen Kommunisten  (1931)






Wir Geistigen haben, allen Dampfwalzen und Normierungen zum Trotz, das Differenzieren zu üben und nicht das Verallgemeinern. Hermann Hesse 1949


Dienstag, 5. August 2014

Marilyn - Ausdruckstudien #02



Die einzige Sprache, die jeder versteht, 
ist die Sprache des menschlichen Gesichts. 
Ernst Bloch (1885-1977), deutscher Philosoph



Marilyn-Ausdruck #02 - Bleistift





























Heute (5.8.1962) vor 52 Jahren starb - unter bis dato ungeklärten Umständen - Marilyn Monroe.....










Für mich war das ihr coolster Auftritt ! ;-)



Der Moderator war Peter Lawford, der Schwager von "Mr. President".
1962 - der 45. Geburtstag von John F. Kennedy wurde in New York, im Madison Square Garden, gefeiert.

Die First Lady, J.F.K. 's Ehefrau Jackie, blieb den Feierlichkeiten fern. 
Na, sie wird doch wohl nicht eifersüchtig gewesen sein? 
Marilyn kam natürlich, auch hier  - wie so oft - zu spät...

Sie trug ein hautenges Kleid, welches sie sich vom Modedesigner Jean Louis schneidern ließ.
Das Kleid war hautfarben und so eng, daß sie sich einnähen lassen mußte. 
Unter das Kleid paßte kein Gramm Stoff mehr. 
Sie hätte geradezu nackt auftreten können. Dieser Effekt war natürlich beabsichtigt und dies alles für "Mr. President" ... und dann dieses lasziv-gehauchte "Geburtstags (Kinder-) liedlein", mit ihrer putzigen, unschuldigen (?) Mädchenstimme. 
Für mich ist das der absolute Hammer... einfach nur cool... ;-)))))))





Sonntag, 3. August 2014

Die schönste Dorfkirche der Welt


Wallfahrtskirche Steinhausen

Ein kleines verträumtes Dorf  - 400 Einwohner - in Oberschwaben 
(Nähe Bad Schussenried), mit einer großartigen Kirche von Weltrang. 

Fotos in Touristenführern zeigen die Kirche bevorzugt aus unmittelbarer Nähe mit wenig Bezug zum kleinen Dorf und die umliegende oberschwäbische Landschaft.

Mich beeindruckt am meisten dieser kaum zu beschreibende Kontrast:
Kleines Dorf, einsame bäuerliche Landschaft und diese wunderschöne, strahlende, überdimensionierte Kirche und dies wollte ich mit diesem Aquarell zeigen und ich hoffe es ist mir einigermaßen gelungen. 



Meinen Malstuhl klappte ich oberhalb von Steinhausen, in einer einsamen Streuobstwiese auf. Von dort aus konnte ich ungestört über das ganze Dorf, auf die Kirche und in die Landschaft blicken.

                                                                                     

Blick auf Steinhausen


Beim Malen dachte ich an die Kirchenmaler, die für die fantastische Decken- und Fresquenmalereien verantwortlich sind. Ich stellte mir vor, wie sie auf schwindelerregend hohen Gerüsten, in unbequemster Stellung, sauberste, gegenständliche, naturalistische, farbenfrohe Malereien in perfekter Perspektive hinbekamen - während ich Malerlein im bequemen Malerstuhl - mit Rückenlehne (!) - froh war, ein Aquarell mit richtiger Perspektive von der Wallfahrtkirche Steinhausen hinzubekommen.     

Als ich wieder unten im Dorf war, fühlte ich mich - an die Kirchenmaler denkend -
ganz klein mit großem Malerhut und dachte, was für eine wunderbar friedliche Art es doch ist, seine Zeit und Lebensenergie zu verwenden, anstatt in irgendwelchen Waffenschmieden dieser Welt, seine Zeit und Energie für zukünftige, unfriedliche Ziele sinnlos zu verschwenden. 

Ich glaube, daß jeder einzelne Mensch - entgegen der häufigen Meinung - sehr viel  Spielraum dafür hat, zu entscheiden, für was er sich hingibt und wo er sich verweigert - und einfach nicht mitmacht. Es gehört allerdings eine Portion Zivilcourage dazu!
Ich bin sehr froh, daß die o.g. Kirchenmaler ihre Lebensenergie so konstruktiv, friedlich und nachhaltig eingesetzt hatten! 


In unittelbarer Nachbarschaft der Kirche entdeckte ich dies:


"Künstlerkneipe" Steinhausen
  

Nein, eine "Künstlerkneipe"gibt es in meinem kleinen Dorf (noch?) nicht.
Vielleicht liegt das daran, weil meine Malerhüte bis dato immer noch viel größer sind, 
als meine "Bekanntheit" oder aber es ist ganz einfach unsere Dorfkirche zu klein. - 
Wer weiß? ;-)











Mittwoch, 30. Juli 2014

Bobbel Boy & Bobbeline - "Heaven, I'm in Heaven" ;-)



Tja...
auch soetwas gibt es in dieser Welt...



Bobbeline & Bobbel -"Heaven, I'm in Heaven" Tusche, Buntstift & Pastell (25x20cm) 



































...irgendwie hat zumindest Bobbel Boy hier einen etwas "glasigen Blick", vor lauter "Knallbirne". 
Kein Wunder bei diesem Zustand! Hoffentlich schlagen die Zwei  nicht eines Tages böse auf hartem Boden auf...;-) .

















Sonntag, 27. Juli 2014

Wallfahrtskirche auf dem Bussen - und die Kinder dieser Welt


Die monströsesten Verbrechen gegen die Menschheit und Menschlichkeit werden Tag für Tag von denen begangen, 
die den Vorteil der Bildung genossen haben.

Henry Miller (1891-1980) US-amerik. Schriftsteller & Maler  




Wallfahrtskirche auf dem Bussen  Aquarell - Watercolor (24x17cm)


Ob Henry Miller mit seiner Aussage recht hat oder nicht, mag jeder selber prüfen.

Ich bin jedenfalls der Meinung, daß es innerhalb der Menschheit - vor allem heute - so ist: 
Je gebildeter eine Gesellschaft, desto perfider sind ihre Waffensysteme. 
Analphabetische Steinzeitmenschen gingen noch - auf gleicher Augenhöhe - mit Steinen und Knüppeln aufeinander los und der Schaden hielt sich in Grenzen . 
Heute sind die "gebildeten", menschlichen Gesellschaften natürlich viiiieel "fortschrittlicher".
Man sitzt vor einem Computer-Bildschirm - ein Mausklick - und... :-(   

Größere "Herzensbildung" wäre natürlich ein echter Fortschritt und dafür benötigt ein Mensch nicht einmal einen Schulabschluß!
Doch in Punkto "Herzensbildung" scheinen die heutigen, "hochgebildeten" Gesellschaften vielfach noch weit hinter den "Steinzeitmenschen" zu stehen. 
Wie soll man das den heutigen - definitiv völlig unschuldigen (!) - Kindern dieser Welt erklären, warum sie stets in Gefahr sind, zum "Kollateralschaden" -  verursacht durch ihre fehlgeleiteten, hochgebildeten, "fortschrittlichen" Eltern - zu werden? - 
Willkommen im "bombigen Smartphone-Zeitalter"!

Der weltbekannte Zeichner und Kinderbuchautor Janosch erklärte einmal:
Ich mag Kinder - aber nicht deren Eltern!  
Ich kann Janosch bestens verstehen! 
Seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und aktuell gibt es ein "Comeback" von Janosch: Er zeichnet eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin.
  
Über dieses, zum Himmel schreiende Elend mit den "Erwachsenen", können leider auch keine noch so idyllisch gelegenen "Wallfahrtskirchen" hinwegtrösten, auch wenn es immerhin ein Stündlein beruhigen kann, wenn man auf der Wiese sitzt und sie malt.





Mehr über die Wallfahrtskirche auf dem Bussen - dem "heiligen Berg Oberschwabens" - 
gibt es hier.



Mittwoch, 23. Juli 2014

Amy Winehouse - In Memoriam (23. Juli 2011)



Amy Winehouse (14.9.1983-23.7.2011) Bleistift - Pencil (21 x 15cm)



“Der Tod ist nicht das Ende des Lebens, geschweige denn sein Ziel. Er ist nur ein weiterer Aspekt des Lebens. 
Es gibt nichts als Leben, selbst unter den Toten.”


Henry Miller (1891-1980), US-amerik. Schriftsteller & Maler

 


Amy Winehouse (14.9.1983-23.7.2011)  Pastell auf Graukarton (ca.29x21cm)







Für mich ist und bleibt Amy Winehouse die beeindruckenste, eigenwilligste, ehrlichste 
und seelenvollste Erscheinung, die in den letzten Jahren im Musikleben neu auftauchte -   
I love you more than you'll ever know LIVE (YouTube) ....   

"Ich liebe Dich mehr als Du je wissen wirst"...

Danke - 
daß Du uns Deine Lieder zurückgelassen hast, Amy! ;-)




Sonntag, 20. Juli 2014

Bobbel Boy & Bobbeline im Manga-Look


“Das Problem der Macht [...] steht jetzt im Mittelpunkt. Anstatt für den Frieden zu arbeiten, sollte man die Menschen dazu bringen, einmal auszuspannen, einmal die Arbeit sein zu lassen und nur zu träumen. Zieht euch in den Wald zurück, wenn ihr einen in der Nähe habt! Denkt mal eine Zeitlang eure eigenen Gedanken! Prüft euer Gewissen, aber erst nachdem ihr euch gut amüsiert habt. Was ist euer Job schliesslich schon wert, wenn ihr morgen alle durch irgendeinen unbedachten Narren in die Luft gejagt werdet?”
Henry Miller (1891-1980) US-amerik. Schriftsteller


Mit solchen und ähnlichen Gedanken (u.a. von Henry Miller) beschäftigte ich mich, nach Tagen von Horrormeldungen in unserer "Welt". Krieg, Hass, Mord & Totschlag unter den Menschen an allen Ecken und Enden und es scheint, als wenn es in unserer globalen Welt einem immer näher auf den Pelz rückt.  

Was ist mit der "Menschheit" nur los? Oder gibt es garnicht die Menschheit, sondern könnte es nicht sein, daß einige "Menschen" obwohl sie wie "normale" Menschen aussehen, von einem ganz anderen Planeten stammen? Man könnte doch auf diesen Gedanken kommen, wenn man beobachtet, daß es einerseits "Menschen" gibt, die ohne die geringsten Skrupel Massenvernichtungswaffen produzieren und an andere "Menschen" verkaufen, die damit dann andere Menschen massenhaft töten und weder auf Alte und Kranke, noch auf Kinder Rücksicht nehmen. Sollen diese destruktiven, haßerfüllten Kreaturen, "Menschen", wie Du & ich sein? Kaum vorstellbar - oder?

Andererseits gibt es dann wieder "Menschen", die bescheiden und freundlich, sich Sorgen machen und verzweifelt um Frieden und Verständnis bemühen. Also da könnte man schon zu dem Schluß kommen, daß ein Teil der "Menschheit" wohl definitiv nicht "von dieser Welt" sein kann. Ob aber nun die "Bösen" oder die "Guten"  nicht von dieser Welt sind, ist mir noch nicht klar geworden.   

Nach solchen Erkenntnisssen und Gedanken an den "Horror dieser Welt", möchte man sich zuweilen sehr gerne von diesem Horror-Planeten verkrümeln und einfach auf "Nimmerwiedersehen" verschwinden... danke - ich habe fertig! - ich habe genug gesehen!


Oder aber man zeichnet sich - ersatzweise - eine hoffentlich bessere, unverdorbenere Welt und taucht in dieser für eine Weile ab:


Bobbeline & Bobbel Boy im Manga-Stil  Tusche, Buntstift & Pastell (24x18cm) 






























Erstmalig habe ich versucht, im sog. "Manga-Stil" zu zeichnen.

Typisch dafür sind: 
Eines der häufigsten Manga- und Anime-Elemente, insbesondere bei der Darstellung weiblicher Charaktere, ist das Kindchenschema mit großem Kopf und stark vergrößerten „Kulleraugen“. (Wikipedia)

Dieses "Kindchenschema mit Kulleraugen" brauchte ich, um mich wieder zu beruhigen. 
Kaum vorstellbar, daß so jemand mit Massenvernichtungswaffen rumhantieren würde. 

Manga kenne ich schon länger, aber Anfangs war mir dieser Zeichenstil viel zu niedlich, verspielt, zu kindlich. Nicht "realistisch" genug. 
Seit einigen Tagen, nachdem mir die "Horrormeldungen dieses Planeten" gehäuft im "Dolby Surround"  um die Ohren flogen, habe ich viel größeres Verständnis für "Kulleraugen-Mangas"!  




Mittwoch, 16. Juli 2014

Sonntag, 13. Juli 2014

Bobbeline - Dance The Rebel #1





BOBBELINE  "Dance The Rebel"  Bleistift & Aquarellstift  - Pencil & Watercolor-Pencil (ca.32x22cm)






























Bobbeline fährt total auf MC Lyte ab. ;-)










Warum das so ist, wird hier erklärt:


"...Die Erwähnung MC Lytes in den Geschichtsbüchern des Raps ist aus einem ganz einfachen Grund unumstritten. In den achtziger Jahren, einer Zeit in der sich Hip Hop in festen Händen von Gangstern und Pimps befand, Frauen allenfalls leicht bekleidet auf den Platten-Covern ihren Auftritt hatten, machte sich MC Lyte daran, die Stellung der Frau im Rap-Biz ein wenig auf Vordermann zu bringen.
Am elften Oktober 1971 in Queens, New York, geboren, macht sie schnell die Erfahrung, dass ihre liebste Musik-Richtung für Frauen nicht viel mehr übrig hat, als ein paar abwertende Bezeichnungen. Sie macht es sich zur Aufgabe, die ganze Szene ein wenig aufzumischen und den harten Jungs da draußen zu zeigen, dass auch ein Mädchen mit einem Mikrofon etwas anzufangen weiß. Sie ist eine der ersten weiblichen Rapperinnen, die sich gegen den Sexismus und die Überheblichkeit der männlichen Kollegen auflehnt..."
Quelle: laut.de-Biographie MC Lyte







MC Lyte - heute mit kurzen Haaren - Tusche & Aquarell (15 x 15cm)



Heute engagiert sich  MC Lyte u.a. für das "HiphopSistersNetwork" und hat auch eine brandneue Single am Start, die beweist, daß sie es auch heute noch drauf hat - hier reinhören (click).