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Mittwoch, 2. Juli 2014

Bobbeline - Was machst du für ein Gesicht? #1


Der Mensch kann mit dem Mund soviel lügen wie er will - 
mit dem Gesicht, das er macht, sagt er stets die Wahrheit.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller



Bobbeline - Ausdrucksstudien #1 - Bleistift




























Dem treffenden Gedanken von Friedrich Nietzsche läßt sich wenig hinzufügen.
Aber vielleicht dies noch:

Seitdem ich - mit wachsender Begeisterung - solche Ausdrucksstudien zeichne, wird mir wieder bewußt, zu welch vielseitigen, sichtbaren Gefühlsausdrücken, wir Menschen doch - von Natur aus -
fähig wären.

Aber in unserem, allgemeinen, menschlichen, "erwachsenen" Alltag (Kinder nehme ich hiervon aus!), sehe ich grundsätzlich nur drei verschiedene Gesichtsausdrücke (geht es nur mir so?) :
  • stereotypes "Verkaufslächeln"  
  • tendenziell, aggressiver Gesichtsausdruck: "Ja, Du mich auch...Du...!"
  • das "lange Gesicht": verhärmt, frustriert, verbittert, verdrießlich ...deprimiert... 

Wir könnten doch so viel mehr -

wie doch alleine Bobbeline schon beweist (und das ist erst der Anfang!).

Ist es nicht eigentlich eine sehr deprimierende Erkenntnis, wenn es in "Comics & Cartoons" lebendiger, ausdrucksstärker und offener zugeht, als in unserem, realen, menschlichen Alltag!??   




Sonntag, 15. Juni 2014

Bobbeline's Mimiken #01


...sie ist ganz klar mein neuer Liebling - keine Frage...
ich kann Bobbel Boy gut verstehen, nun hat's mich auch erwischt...;-)



Bobbeline's Mimiken #01 (Studien) - Bleistift








































...natürlich mag ich Bobbel Boy auch noch, aber er hat zuviele Eigenschaften von mir selber, deshalb bin ich bei ihm stets etwas "befangen".
Bobbeline hingegen, kommt - wie alle Frauen - von einem anderen Stern.
Sie gehört zwar nun mit zur "Familie", aber sie kommt von "Außen" und bringt somit frischen, frechen Wind ins Leben... na, das kann noch was werden... ;-)  




Mittwoch, 28. Mai 2014

Every Day in May 2014 #28 - Die Strandläuferin


"Zeichnen nach der Birkenbihl-Methode". 
Wenn etwas geil ist, lernt man es am Besten, 

dies war die Meinung von Frau Vera F. Birkenbihl, 
- die leider schon verstorben ist - und sie hatte wortwörtlich "geil" gesagt und dann in 
einem Vortrag in die Runde gefragt, ob denn verstanden würde, wie es gemeint ist? 

Vera F. Birkenbihl -O-Ton: 

Sollte Sprachenlernen geil sein? 
Dann definieren Sie mal "geil".
Was ist geil?" 

Sie erklärt es ganz trocken:
Wir haben erstens eine Erregung, ohne Erregung keine Geilheit. 
Wir müssen Interesse haben...es hat mit dem Leben etwas zu tun, das Leben muß geil sein, sonst ist es so langweilig,
daß...sich die Leute aufhängen... 
Lernen müßte auch so sein und Pauken ist tödlich!"


Ich hatte es auf Anhieb verstanden !!! ;-)

Hier ist der Vortrag (YouTube)



Die Strandläuferin - Bleistift & Aquarell - (Pencil & Watercolor) ca. 20 x 15cm) 



Sie hat ganz klar recht, denn mit "trockenem Anatomie-Pauken" könnte man mich jagen.
Auf diese Art - siehe Bildbeispiel - bin ich allerdings gerne ein  fleissiger und ausdauernder Schüler - und dies ganz freiwillig! 
Außerdem vertraue ich darauf, daß man als "Mann" die Kenntnis von der weiblichen Figur eigentlich naturgemäß in den Genen haben müßte und alles weitere sind dann nur noch ein paar Zeichenübungen ;-)

Farblich ists mir leicht daneben gegangen. 
Es ist kein Aquarellpapier und deshalb kommt die Farbe nicht so schön heraus. Es ist nur eine Studie... d.h. gelegentlich kommt die ganze schöne Pracht nochmals auf feinem Aquarellpapier angelaufen. Darüber hinaus macht sie aber schon eine ganz prima Figur...?;-)   

Mein "innerer Zeichenlehrer" hat mir dringend empfohlen, anatomisch am Ball zu bleiben, da ich mich gerade so schön warm gezeichnet habe... Die Eisen soll man bekanntlich schmieden, solange sie heiß sind und eifrig weitermalen, bis der Pinsel glüht...;-)  


P.S. Meine hübschen Blümlein und Landschaften werden bei Flickr in fünf Monaten 10 bis 50 mal aufgerufen. Meine Zeichnung "Wonnemonat" hatte es innerhalb von 5 Tagen (!) auf über 600 Aufrufe (!) geschafft. Dies ist wohl ein Paradebeispiel dafür, was geil ist und was nicht!
Meine Blümlein und Landschaften werde ich aber trotzdem weitermalen, weil ich das (auch) geil finde. - Nun bin ich aber sehr gespannt, wie die "Strandläuferin" ins Rennen gehen wird! ;-)



Samstag, 24. Mai 2014

Every Day in May 2014 #24 - Mehr Nixen


... da ich gerade so schön dabei bin, die Kurven zu kriegen, außerdem dachte ich, vielleicht mal etwas anderes, als immer nur Fußball...;-)



Nixen #2   Studie - Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) ca. 23 x 26 cm





























...die einen stehen auf Fußball, die anderen zeichnen Mädels. 
So haben alle Tierchen ihre Plaisierchen...
Ich wünsche Euch viele Tore und vorallem:
Laßt Euch bloß nicht ablenken, Jungs! ;-)





Montag, 19. Mai 2014

Every Day in May 2014 #19 - Quo Vadis?


Das "Kurventraining" geht weiter...;-)



Quo Vadis?   Studie - Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) ca. 23 x 26 cm


Wenn man Figuren zeichnen kann, dann kann man alles zeichnen, soll ein Zeichenlehrer gesagt haben. Das ist sicher richtig. Das Portrait kommt aber noch dazu.
Wie beim Portrait, fallen Unstimmigkeiten bzw. Fehler bei den Proportionen sofort auf, deshalb kann man dies recht gut selber trainieren, denn fratzenhafte Portraits nerven genauso schnell, wie unförmige Figuren.

Vor gut zwei Jahren fing ich an - learning by doing  - Figuren zu zeichnen. Heute ist es fast unvorstellbar, wie hilflos ich mich damals dabei fühlte..:::.für das einfachste Comicmännchen brauchte ich eine aufwändige Konstruktionszeichnung.

Diese drei Damen hingegen - es handelt sich um ein und dieselbe - gingen mir recht locker von der Hand und ich finde, daß sie doch schon eine ganz "gute Figur" machen...;-). 

Wenn man einen "Comiccharakter" erfindet, dann empfiehlt es sich, ihn in drei Ansichten zu zeichnen: Frontal, von Hinten und von der Seite. Dies habe ich hier aufgegriffen. 
Dies sind sehr lehrreiche Übungen - die ich zukünftig öfter machen werde. Neben der Anatomie geht es dabei noch darum, die Hauttöne und Licht & Schatten immer besser darzustellen. 
Solche Mädels dann in luftig-hingehauchten, spontanen und intensiv-leuchtenden Aquarellen wiederzugeben, stelle ich mir sehr sinnlich und sexy vor - 
das beste "Anti-Aging" was ich mir denken kann und dafür muß ich beim anderen Geschlecht nicht einmal angestrengt Konkurrenten "wegbaggern" -
male mir die Welt, wie sie mir gefällt - frei nach Pippi Langstrumpf - es schadet nicht, wenn mann sich etwas malen & zeichnen kann ! ;-)

"Quo Vadis" habe ich auf DIN A4-Format gezeichnet. 
Vor zwei Jahren war ich froh, wenn ich es geschafft hatte, etwas Anatomisches im Jackentaschenformat hinzubekommen...denn: 
Je länger und steiler die Kurven, desto gefährlicher!;-)    









Sonntag, 18. Mai 2014

Every Day in May 2014 #18 - Blick auf die Donau


Blick von meinem Balkon auf die Donau (Rechtenstein)



"Donau-Blick"  Aquarell-Studie  - Watercolor ca. 26x23 cm































Das Bild gewinnt, wenn man es mit ca. 2-3 m Abstand vom Monitor betrachtet!

Ein Aquarell und es kommt mir so vor, als wäre es das erste Bild was ich jemals gemalt hätte...;-(

Neu ist, daß ich diesmal völlig darauf verzichtet hatte, "Zeichnung & Aquarell" zu kombinieren. 
Diesmal ists ein reines Aquarell und für mich noch ungewohnt. 
Es war auch kein malerisches Licht, sondern bewölkt und die rein "grünen" Farben (Wald, Bäume, Sträucher, Wiese, Donau) wirkten durch die oft fehlende Sonne fade "grau-grün".

Bei der "kolorierten Zeichnung" trägt die Zeichung im Wesentlichen das Motiv. 
Die Konturen werden durch die Zeichnung verstärkt.
Beim Aquarell ist es "nur" Farbe und lebt hauptsächlich von "Licht & Schatten". 
Hat man den Dreh raus, dann finde ich die "reinen Aquarelle" besonders faszinierend.
Aber "Aquarell pur" ist wohl die ganz hohe Schule und wieder einmal stehe ich malerisch am "Anfang".
Aber nur so kann Stillstand vermieden werden und eine Weiterentwicklung wird gefördert - es motiviert auch neu!   

Dieses Aquarell entstand in der "Lasurtechnik". 
Mehrere Schichten, ganz blaß (stark verdünnte Farbe) bis leuchtender und kontrastreicher. Der rotbraune Uferstreifen ist übertrieben, zu dunkel und zu dominant. Aber das sind Erfahrungen, die man bei "Studien" macht...die Spiegelungen  der Sträucher in der Donau gefallen mir aber ganz gut, dabei mußte ich teilweise meine Fantasie bemühen, denn immer dann wenn die Sonne verschwand, verblaßten auch die Spiegelungen in der Donau... 

und die Wolken verwandelten wieder alles in ein kontrastarmes "graugrün"... 




Dienstag, 13. Mai 2014

Every Day in May 2014 #13 - Auf dem Weinberg



Alles eine Frage der richtigen Perspektive...;-)



"Auf dem Wunnenstein"  Bleistift - Pencil (21 x 15cm).


Mittagspause auf dem Parkplatz auf dem "Wunnenstein" bei Großbottwar.
Schnelle Bleistiftskizze vom Auto aus. Das Lenkrad diente als "Staffelei".
Abstand vom Lenkrad zur kleinen Hütte etwa 20m. 
Hinter der Hütte gehts direkt den Weinberg runter. Vor der Hütte sind die gleich die ersten
Rebenpfosten - die Hütte steht tiefer, als die ersten Pfosten - und davor führt rechts um die Hütte 
eine kleine Straße, bergab.

Über dem Giebel der Hütte sieht man am Horizont eine bewaldete Hügelkette.
Das ist nur eine angedeutete Skizze, die Zeit war knapp.

Ich hoffe aber, ich konnte die Situation dennoch erkennbar wiedergeben...;-)

      


Montag, 12. Mai 2014

Every Day in May 2014 #12 - Blaue Stunde


...ehrlich gesagt, es waren ein paar "lasierende" und vorallem sehr entspannende und lehrreiche "blaue" Stunden...;-)




"Blaue Stunde" Aquarell - Watercolor ca. 23x25 cm



Die Farben sind durch das Einscannen leicht verändert. Das Original ist schöner.
Am besten wirkt die Malerei, wenn man sie mit 2-3 m Abstand vom Monitor betrachtet!;-) 


Bessere Übungen um die "Magie des Aquarells" zu lernen, gibt es nicht.
Sehr einfache Formen, wenig Farben, die aber effektiv eingesetzt.  

Eine blaue Glasflasche. Eine blaue Steinkeramik-Kugel (links). 
Eine blaue, flache Steinkeramik-Kugel (rechts). 

Dies habe ich verwendet:
Eine zarte Bleistift-Vorskizze
Ultramarin
Kobaltblau
Türkis
Lila
Sepia
Maskierflüssigkeit ("Rubbelkrepp")

Die Farben bestehen aus jeweils 5-10 transparenten Schichten (stark wasserverdünnt).
Diesmal habe ich auch die Maskierflüssigkeit richtig verwendet.
Die kleinen weissen Flächen, sind die hellen Lichtreflexionen auf der Flasche und den Steinen.
Ich habe hier herausgefunden, daß ich die Maskierflüssigkeit beim "Whitney-Portrait"  nicht gründlich genug weggerubbelt hatte. Nun habe ichs kapiert! ;-) 

  
Ich wünsche eine schöne neue Woche! ;-)

  


Sonntag, 11. Mai 2014

Every Day in May 2014 #11 - Whitney-Aquarell #01

Weil Sonntag ist, gibt es wieder ein Aquarell-Portrait.

Es ist alles dabei, mit Fehlern, wie z.B. "Pigmentstörungen", aber es ist mein erstes Aquarell bei dem ich kein "Bleichgesicht", sondern "dunkle Haut" gemalt habe...




"Whitney-Studie"  Aquarell - Watercolor (ca. 25 x 21cm)


Es ist faszinierend. 
Beim Malen von "dunkler Haut" wurde mir klar, in wieviel feinen und vielseitigen Farbschattierungen sie strahlt. Es ist vielmehr "dunkel-bunt" und straft unsere Bezeichnungen "schwarz" oder "braun" Lügen.

Für Whitneys "dunkle Haut" habe ich fünf verschiedene Farben in mehreren transparenten Schichten übereinander gelegt:
Sepia, Siena gebrannt, Gelber Ocker, Orange und Lila.
Diese Aquarelltechnik nennt man "lasieren". Man malt mit stark verdünnter Farbe, z.B. Sepia, für die dunkleren Hautpartien. Man wartet bis die Farbe trocken ist und legt weitere, bis zu fünf verdünnte Sepia-Schichten darüber, bis es dunkel genug ist. Genauso verfährt man mit den anderen Farben.

Dies ist eine recht zeitaufwendige Malweise, aber nur so entsteht dieser zauberhafte Aquarelleffekt:
Verschiedene "transparente" Farben strahlen, einschließlich des hellen Papiers, durch einander hindurch. 
Beherrscht man das Aquarellieren meisterlich - dies erfordert geduldiges Üben! -  dann haben gerade Aquarelle etwas "Magisches", was mit keiner anderen Maltechnik erreicht wird!   
Beim Pastell, z.B. kann man maximal 2-3 Farbschichten übereinanderlegen, sonst wird die Farbe "stumpf", sie leuchtet nicht mehr. Beim Aquarell sind fünf und mehr transparente (stark wasserverdünnte) Farbschichten möglich - sie leuchten trotzdem.

Die unschönen hellen Flecken auf der Haut - die sog. "Pigmentstörungen", sind ein Malunfall. 
Es gibt die Möglichkeit das Papier mit einer Flüssigkeit zu bestreichen (z.B. "Rubbelkrepp"), wenn diese Stellen weiß bleiben sollen. Man kann sie dann problemlos übermalen. 
Später kann man die Stellen mit den Fingern "abrubbeln" (Rubbelkrepp), um sie nachträglich zu bemalen. Ich weiß nicht, was genau passierte, vielleicht rubbelte ich nicht genug ab, jedenfalls nahm das Papier an diesen Stellen später die Farbe nicht mehr genug an. 
Das ist echtes "Künstlerpech". Schade, sonst finde ich es für den Anfang garnicht so übel. 
Doch das sind Erfahrungen, dafür macht man ja Studien... bestimmt werde ich kurzfristig das gleiche Motiv nochmals aquarellieren... "dunkle Haut" ist sehr schön.;-)     

  







2009 - Whitney brachte ihre letzte CD heraus. Es sollte ein großes Comeback werden. I Look to You... Ich seh Dich an war auch die ausgekoppelte Single. Ein netter Fan stellte die besten Liveversionen dieses Songs zusammen und veröffentlichte es auf YouTube. - "Stimme weg" beschwerten sich Medien und Fans. Ich finde sie beweist hier sehr eindrucksvoll, daß sie selbst mit ihrer angekratzten, "angekoksten" Stimme noch tausendmal schöner singt, als die meisten auf diesem Planeten! Whitney Houston starb, mit 49, am 11.Februar 2012. 




Samstag, 10. Mai 2014

Every Day in May 2014 #10 - "Canard Dans Savon"


Ente auf Seife...

aber en francese klingt selbst eine eher prosaische Situation très magnifique ! ;-)

Ein natürlich-gewachsenes Stilleben...


"Canard Dans Savon"  Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor) ca. 23x25 cm


...eine Seifenablage, ein paar bunte, duftende Seifenbruchstücke aus einer regionalen Seifenmanufaktur und eine kleine gelbe Gummiente. Das "Stilleben" befindet sich auf dem Sims direkt über meinem Waschbecken. Das hatte sich einfach so ergeben. 
Die Seifenbruchstücke gabs als Gratiszugabe in der Manufaktur.
Als ich zuhause war, wußte ich nicht so recht wohin damit, denn ich kann immer nur eine Seife zur gleichen Zeit benutzen. Ich dachte, es wäre durchaus sinnvoll, sie alle auf die Seifenablage in der Nähe des Waschbeckens zu legen...;-)

Nun zum Prachtstück: Die kleine gelbe Gummiente!     
Dies war ein Werbegeschenk. Auf dem Messestand der Stuttgarter Tourismusmesse im Januar 2014, erbettelte ich diese Ente bei einer hübschen Mitarbeiterin vom Badezentrum "Bad Blau", denn ich sammle solche Enten. Vermutlich bin ich der erste und einzige "erwachsene" Mann in ihrem Leben gewesen, der mit so einem kühnen Wunsch an sie herangetreten war, denn dann bleibe ich ihr bestimmt lange in Erinnerung.;-) 

Zusätzlich schenkte sie mir noch einen Gutschein über "1,5 Stunden Sauna - gültig bis 2017".  
Damit ich weder diese Mitarbeiterin - ich habe sie eben in Facebook entdeckt (verrate ich aber nicht!) - noch die "Gratis-Sauna" vergesse, landete die kleine Ente auf dem Seifenberg. 


Alles sehe ich nun mehrmals am Tag direkt vor mir,  mindestens aber morgens und abends beim Zähneputzen... 

... ein natürlich-gewachsenes, malerisches und inspirierendes Stilleben...;-)



P.S. Die kleine gelbe Ente hat auch einen großen Facebook-Auftritt ---> hier und hier
       

     

Mittwoch, 8. Januar 2014

Potpourri Sox #1


Bunte Stricksocken aus Wolle

es weihnachtete sehr und diese bunten, selbstgestricken Teile bekam ich von einer lieben Kollegin geschenkt (sie strickt sehr viel, Non-Stop so ziemlich alles, Tag und Nacht, auch Bekleidung für Teddys - siehe mein  Teddy-Post ....).

  
Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor)

Erst hatten mich die kunterbunten Farben etwas irritiert (sind das nun doch erste Alterserscheinungen?), doch inzwischen wächst meine Begeisterung und ich mag fast keine einfarbigen Socken mehr. Wie langweilig!

Ein gutes Zeichen ist es immer, wenn ich dadurch noch zum Malen inspiriert werde... 
alles und jeder, was oder den ich male, kann sich nur geehrt fühlen - und wie öde wäre doch eine Malerei von schwarzen oder weißen Socken ... schnarch! ;-)

Außerdem sind diese Sockenmotive wunderbare Studien, um Strukturen, Falten und Schatten zu üben... 

und richtig kunterbunt  müssen sie sein, keine halben Sachen!;-)










Mittwoch, 30. Oktober 2013

Augen #01


Das Auge ist der Punkt, in welchem Seele und Körper sich vermischen.
Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker



Sind Augen nicht faszinierend?
Nicht nur, daß wir dankbar sein müssen, wenn wir mit unseren Augen noch sehen können,
sondern Augen sind oft auch wunderschön anzuschauen, besonders dann, wenn sie funkeln und strahlen.
Dies ist das erste Auge, welches ich im Detail gemalt habe und ich finde, Augen sehen tatsächlich aus wie "kleine Sonnen", man beachte die Iris, die wie strahlenförmig um die Pupille verläuft.
Es heißt, die "Augen sind der Spiegel der Seele", demnach müßten strahlende Augen ein Hinweis darauf sein, daß die Seele sich wohlfühlt.... umgekehrt könnten "trübe" Augen oder ein "leerer Blick", durchaus ein Hinweis dafür sein, daß derjenige Mensch im Grunde unglücklich ist, selbst dann, wenn er versucht zu lächeln. 
Ich denke, Menschen können lügen, jedoch Augen nie: Sie strahlen oder eben nicht! 
So hatte Marilyn Monroe bis kurz vor ihrem Tod  strahlende und leuchtende Augen.
Die vielen Fotos die nur wenige Wochen vor ihrem Ableben entstanden, beweisen das.
Für mich ist dies ein weiteres klares Indiz, daß Marilyn wohl ganz sicher unfreiwillig
aus diesem Leben schied. Wie heißt es doch so schön:  
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (man muß nur genau hinschauen)!  
Dies nur als kleine Anmerkung. Ich komme in einem späteren Post nochmals darauf zurück.   




Linkes Auge - Aquarell - Watercolor (ca. 22 cm x 15cm)





"(...) Ein echtes Lächeln in Kombination mit lächelnden Augen zeigt über die Gesichtsmimik echte Freude im Gesicht an, da der Ringmuskel des Auges mit den Mundwinkeln ein Zusammenspiel eingeht (Anmerkung: Augen- und Mundmuskel gehen eine enge Verbindung ein, die Ringmuskeln des Mundes sind oftmals reaktiv zu den Ringmuskeln des Auges (...)".
aus: "Die Augen sind der Spiegel der Seele"


Frage: 
Hatte Marilyn Monroe - nach dieser Definition - ein "echtes" Lächeln?
Meine Meinung: Sicher nicht auf allen Fotos - aber auf sehr vielen! ;-)
Nachdem ich solange aufmerksam ihren Gesichtsausdruck auf vielen Fotos studiert habe, meine ich, ihr echtes Lächeln und ihr "Hollywood-Lächeln" ganz gut unterscheiden zu können...   


Aufmerksame Blogbesucher werden bestimmt erahnen,   
wessen Auge mir hier als Referenz diente ...;-)




Wer nach aussen schaut, träumt. Wer nach Innen blickt, erwacht 
Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychoanalytiker


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Old Brown Shoe #1


Es geht nichts über gutes Schuhwerk! ;-)





Bleistift-Pencil (18cm x 12cm)





Bleistift-Pencil (18cm x 12cm)

Der Titel für diese alten, tatsächlich braunen Treter, 
fiel mir als Reminiszenz für George Harrison's gleichnamigem Song ein -

hier ist der Soundtrack (YouTube)



Bei Wikipedia gibt es interessante Hindergründe über die Entstehung von Old Brown Shoe .


Hier ist eine andere Version des Songs.
Der Gitarrist George Harrison komponierte den Song ungewöhnlicherweise auf dem Klavier! 









Mittwoch, 18. September 2013

Blumenkinder #1


aus dem Heinrich Heine-Gedicht Waldeinsamkeit


Im Wald, im Wald! da konnt ich führen 
Ein freies Leben mit Geistern und mit Tieren;
Feen und Hochwild von stolzem Geweih,
Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu.   

Sie nahten sich mir ganz ohne Zagnis,
Sie wußten, das sei kein schreckliches Wagnis;
Daß ich kein Jäger, wußte das Reh,
Daß ich kein Vernunftmensch, wußte die Fee. 

Von Feenbegünstigungen plaudern nur die Toren -
Doch wie die übrigen Honoratioren
Des Waldes mir huldreich gewesen, fürwahr
Ich darf es bekennen offenbar.



Bleistift - Pencil (je 18x12cm)



Saß ich am Bache, so tauchten und sprangen 
Hervor aus der Flut, mit ihrem langen 
Silberschleier und flatterdem Haar,
Die Wasserbacchanten , die Nixenschar.

Sie schlugen die Zither, sie spielten auf Geigen,
Das war der famose Nixenreigen;
Die Posituren, die Melodei,
War klingende, springende Raserei.

Jedoch zu Zeiten waren sie minder.
Tobsüchtig gelaunt, die schönen Kinder,
Zu meinen Füßen lagerten sie,
Das Köpfchen gestützt auf meinem Knie.

Trällerten, trillerten welsche Romanzen,
Zum Beispiel das Lied von den drei Pomeranzen,
Sangen auch wohl ein Lobgedicht 
Auf mich und mein nobeles Menschengesicht.

Sie unterbrachen manchmal das Gesinge
Lautlachend, und frugen bedenkliche Dinge,
Zum Beispiel: "Sag uns, zu welchem Behuf
Der liebe Gott den Menschen schuf?

Hat eine unsterbliche Seele ein Jeder 
Von euch? Ist diese Seele von Leder 
oder steifer Leinwand? Warum
Sind eure Leute meistens so dumm?"

Was ich zur Antwort gab, verhehle
Ich hier, doch meine unsterbliche Seele,
Glaubt mirs, ward nie davon verletzt,
Was eine kleine Nixe geschwätzt.

        
Dieses wunderbare Gedicht hat 39 Strophen (neunundreißig!) und ich habe hier ein paar interessante ausgesucht - Fortsetzung folgt....



   

Sonntag, 15. September 2013

Jeansweste...

über Stuhllehne...


zeichnen, zeichnen... alles zeichnen...immerzu und überall...
und zwischendurch mal eine kleine Ode auf den guten, alten Bleistift,
der eigentlich schon immer ein "Graphitstift" war! ;-)



Bleistift-Pencil (18x12cm)


























Der Bleistift ist uralt.
In der Welt der Kunst und Literatur gibt es bis heute berühmte "Bleistift-Fans".
Johann Wolfgang von Goethe, griff lieber zum Bleistift, statt zur Feder, um einen spontanen Einfall zu notieren. Der amerik. Schritsteller und Nobelpreisträger John Steinbeck (Jenseits von Eden) widmet in eine "Die Reise mit Charley" - die er 1960, nach einem Schlaganfall antrat, er reiste mit einem umgebauten Wohnmobil 11 Wochen mit seinem Pudel "Charley" durch die USA - dem Bleistift, eine regelrechte Liebeserklärung...
Dem kann ich mich gut anschließen, es gibt nichts spontaneres, als den Bleistift. 
Man hat ihn im Grunde stets und überall zur Hand und ein kleines Notiz-oder Skizzenbuch hat in der Jackentasche Platz. Man kennt ihn seit dem ersten Schultag. Es gibt ihn in verschiedenen Härtegraden, für vielseitige Zeichen- und Schreibeffekte. Für das Zeichnen und Skizzieren bevorzuge ich allgemein "2B" (immer griffbereit), für flächiges Arbeiten oder tiefe Schatten "4B" und "6B" und für feine Details auch mal "B" (selten "HB"). Ob schnell hingekritzelte Ideen oder fein studierte (Sonnen-) Blumen oder Musen... mit dem Bleistift bleibt man flexibel und notfalls kann man auch mal radieren...
(falls die Proportionen zu sehr aus den Fugen geraten sind).   

Ich habe herausgefunden, daß man die zarten Bleistiftzeichnungen gegen späteres "verschmieren" ganz gut schützen kann, indem man etwas billiges Haarspray darüber sprüht, das wirkt wie ein Fixativ, denn nicht selten werden gerade die spontanen (Vor-) Skizzen (bei denen es noch "um nichts geht") besonders gut, weil man völlig entspannt und locker loslegt...       



Sonntag, 25. August 2013

Blick auf die Donau

 

Kleine Studien...


Donau bei Rechtenstein - Bleisift-Pencil (18 x12cm)



...diese Aussicht habe ich vom Balkon aus...





Kohlestift & Pastell (18x12cm)



 

Donnerstag, 15. August 2013

Mittwoch, 31. Juli 2013

Bobbel Boy hat Aua :-(


Ouch!


Bobbel Boy kuriert eine schmerzhafte Sehnenzerrung aus ...



Ausziehtusche & Chin. Tusche




















er erzählte mir, er wäre mit dem Mountainbike gestürzt, weil einer seiner "Modernphone-Kumpels" einen großen Stein auf den Weg gelegt hätte (ich weiß nicht ob das stimmt). 
Als Genesungslektüre hatte ich ihm "Pippi Langstrumpf" empfohlen, doch er bestand auf Patricia Highsmith's Mördergeschichten  -
wie beruhigend, dass P.H. hochintelligente Psychothriller schrieb, zur Weltliteratur gehört und fast den Nobelpreis für Literatur bekommen hätte...   



Mittwoch, 17. Juli 2013

Marilyn - Flüchtige Momente #1

 

Bleistift & Radiergummi waren hier tabu.

Hier legte ich direkt mit sehr dünnem Tuschestift los und  "schattierte" anschließend mit "Chinesischer Reibetusche" und Pinsel. Die chin. Tusche besteht aus hartgepresstem Kiefernholzruß. Sie wird mit Wasser befeuchtet und danach wird der harte Tuschestab z.B. in einem Mörser kreisförmig "angerieben". Je nachdem, wieviel Tusche man anreibt oder mit wieviel Wasser man verdünnt, kann man Hunderte verschiedener Grauschattierungen bis hin zum satten Schwarz erhalten. 
Da radieren hier tabu (freiwillig!) ist, muß man eben mit weniger gelungenen Skizzen leben. Aber es schult noch mehr das genaue Hinsehen, die Konzentration, die Spontanität und vorallem:
Das Improvisieren
Etwa so: Man weiß wohin man möchte, kennt den genauen Weg aber nicht. Man setzt sich morgens ins Auto, hat aber weder eine Straßenkarte, erst recht kein Navi, der Sprit reicht nur für den direkten Hinweg und nicht für Umwege, doch man hat ein schönes Foto vom Ziel...;-)  

Es ist natürlich ein freches Unterfangen, ausgerechnet die schöne Marilyn auf diese experimentielle Art zu zeichnen. Es ist fast menschlich grausam, wenn dabei - ganz zwangsläufig - anfangs auch gekritzelte Fratzen herauskommen oder auf neudeutsch: ein Doodle (ich liebe dieses treffende Wort) und all' dies ohne Radiergummi - 
doch, no risk - no fun! :-)

Sehr hilfreich ist es aber, wenn man sich folgenden, ermutigenden Tipp als Motivation nimmt:
 " Wenn eine Zeichnung funktioniert, ist das ausschließlich dein Verdienst. Wenn nicht, bist nicht du schuld, sondern die Zeichnung."                                    aus: ZEICHNEN FÜR VERKANNTE KÜNSTLER von Quentin Blake und John Cassidy 

Wen es interessiert:
Ich starte immer mit der Nasenspitze, ziehe dann eine Linie entlang des Nasenrückens bis zur rechten Augenbraue (von mir aus gesehen), dann die linke Braue, die Augen werden angedeutet, die Mundlinie, das Kinn  etc. etc. etc. 
Das sind alles kleine "5-Minuten-Skizzen"... auf  DIN A5-Format -doppelseitig...  


Ausziehtusche & Chinesische Reibetusche