Sonntag, 10. November 2013

Immer lächeln #11 - keep smiling! :-)


Das Duchenne-Lächeln, welches nach dem französischen Wissenschaftler Guillaume-Benjamin Duchenne benannt ist, gilt als das wahre menschliche Lachen, d.h. der Mensch zeigt wahre Freude und kein gestelltes Lachen.
Als Kennzeichen dafür wird angesehen, dass nicht nur die Mundwinkel mittels der mimischen Muskulatur nach oben gezogen werden, sondern auch die Augen beteiligt sind und in den äußeren Winkeln die typischen kleinen Fältchen zeigenWikipedia 



Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor), 22x15cm

Aquarell-Portraits sind für mich eine große Herausforderung, weil es hier - im Gegensatz zum Pastellportrait - wenig Möglichkeiten zum Korrigieren gibt. Es ist eine recht schnelle Malerei, beim Pastell hat man viel mehr Zeit und kann das Portrait nach und nach entwickeln. Ich finde beide Techniken sehr reizvoll, mit leichter Favorisierung des Aquarells, besonders dann, wenn die Malerei am Ende skizzenhaft und wie improvisiert wirkt: 
den Charakter des Portraitierten realistisch erfassen, dies aber mit lockerem Strich und frechen Farbtupfern  wiedergeben - 
da möchte ich hin...  
Das berühmte "Marilyn-Lächeln" ist mir hier nicht so toll gelungen - auf dem Foto hat sie besser gelächelt und dabei die Augen schelmisch nach oben gerollt - Ehrenwort! ;-)

        






  
Ich liebe den natürlichen Look in Bildern. Ich mag Menschen die auf die ein oder andere Art ein Gefühl haben – es zeigt ihr Seelenleben. Ich mag es zu sehen, dass dort etwas in ihnen vorgeht.  Marilyn Monroe


  
In dieser Hinsicht empfehle ich sehr, einmal Marilyns letzte Fotos vom Juli1962 (kurz vor ihrem Tod!) genauer anzuschauen ( Fotosession mit Georges Barris) - ich finde sie zeigt dort sehr eindrücklich, was "in ihr" vorgeht - "lebensmüde" wirkt sie auf mich keinesfalls. Ganz im Gegenteil! ;-)



Einen kleinen Eindruck von der George Barris - Fotosession
am Santa Monica Beach, L.A., im Juli 1962 (meine Lieblings-Fotoserie!) 
bietet auch dieses kleine Video:







"(...)sondern auch die Augen beteiligt sind und in den äußeren Winkeln die typischen kleinen Fältchen zeigen. "

Echtes Lachen oder gestelltes Lachen, das ist hier die Frage ;-)
Foto: George Barris - Santa Monica Beach, Juli 1962






















Laut einer Studie des japanischen Psychologen Masaki Yuki,
schauen die Japaner zuerst auf die Augen, um den Gefühlszustand 
einer anderen Person zu erkennen. Amerikaner dagegen, schauen zuerst
auf den Mund. Quelle: Brigitte.de 



Mein Eindruck:
Marilyn war ein echtes "Stehaufmännchen"  ;-)


 
 Weebles wobble but they won't fall down

 


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