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Sonntag, 16. Juli 2017
Kritzeln & Pinseln - Doodle & Brush (Events 2017)
Events zum entblockieren & locker werden! 😎😏
Events for relaxing & mellowing! 😎😏
Bitte hier klicken für weitere Informationen
Click here for more informations (in German)
Donnerstag, 24. November 2016
Back To Work #3
Sonntag, 20. November 2016
Back To Work #1
Man hat nur Angst wenn man nicht im Einklang mit sich selber ist. Menschen haben Angst weil sie nie zu sich selber gekommen sind. (Hermann Hesse)
You are only afraid if you are not in harmony with yourself.
People are afraid because they have never owned up to themselves. (Hermann Hesse)
... entspannende Musik in aufwühlenden Zeiten...
Für den Rapper NELLY war es 2002 ein riesiger Welthit, er hielt sich wochenlang an der Spitze der Charts. Seine Kreativität brachte ihm bislang Gold, Platin und zwei Grammys.
Dennoch... jahrelang hörte ich diesen Song nicht mehr, doch nun ist diese ruhige, verträumte Musik richtiges Seelenbalsam für mich und läuft gerade täglich - nonstop - leise im Hintergrund ...während ich zeichne und male...
... chilling music in disturbing times.
I'm listening to that song - nonstop - these days, while I'm drawing and painting... 😊
You are only afraid if you are not in harmony with yourself.
People are afraid because they have never owned up to themselves. (Hermann Hesse)
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| Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor) |
... entspannende Musik in aufwühlenden Zeiten...
Für den Rapper NELLY war es 2002 ein riesiger Welthit, er hielt sich wochenlang an der Spitze der Charts. Seine Kreativität brachte ihm bislang Gold, Platin und zwei Grammys.
Dennoch... jahrelang hörte ich diesen Song nicht mehr, doch nun ist diese ruhige, verträumte Musik richtiges Seelenbalsam für mich und läuft gerade täglich - nonstop - leise im Hintergrund ...während ich zeichne und male...
... chilling music in disturbing times.
I'm listening to that song - nonstop - these days, while I'm drawing and painting... 😊
Freitag, 18. November 2016
Back To Work - Back To The Roots - Back To Myself
Kriege führen auch die Ameisen, Staaten haben auch die Bienen. Deine Seele sucht andere Wege, und wo sie zu kurz kommt, blüht dir kein Glück.
Hermann Hesse (1877-1962)
Dies ist eines meiner Lieblingszitate und ich finde es in unserer zunehmend aufwühlenden Welt wichtiger denn je, zu wissen wo man steht, in welche Richtung man möchte - und an welchem Ort man notfalls wieder zur Ruhe kommen kann:
Es ist tief in einem selbst!
Wars also are made by the ants, states also have the bees.
Your soul is looking for other paths, and where it goes short, you can't attain happiness.
Hermann Hesse
That's one of my favorite quotes. I find it more important than ever in our increasingly disturbing world, to know what I stand for, what direction I like to choose - and,
at what place I can calm down again, in case of need: It's deep within ourself!
und hier ist noch ein Zitat welches ich sehr empfehle:
Ich lebe in meinen Träumen - das ahnst du. Andere Leute leben in Träumen, aber nicht in ihren eigenen. Das ist der Unterschied.
Hermann Hesse
and here's another quote which I highly recommend:
I live in my dreams — that's what you sense. Other people live in dreams, but not in their own. That's the difference.
Hermann Hesse
remarkable/ bemerkenswert:
"To a large part, the Hesse boom in the United States can be traced back to enthusiastic writings by two influential counter-culture figures: Colin Wilson and Timothy Leary.[48] From the United States, the Hesse renaissance spread to other parts of the world, and even back to Germany: more than 800,000 copies were sold in the German-speaking world in 1972–1973. In a space of just a few years, Hesse became the most widely read and translated European author of the 20th century.[46]
Hesse was especially popular among young readers, a tendency which continues today.[49]"
"So ähnelt die Hesse-Rezeption einer Pendelbewegung: Kaum war sie in den 1960er Jahren in Deutschland auf einem Tiefpunkt angelangt, brach unter den Jugendlichen in den USA ein „Hesse-Boom“ ohnegleichen aus, der dann auch wieder nach Deutschland übergriff; insbesondere Der Steppenwolf wurde international zum Bestseller (nach dem sich die gleichnamige Rockband benannte) und Hesse zu einem der meistübersetzten und -gelesenen deutschen Autoren. Weltweit wurden über 120 Millionen seiner Bücher verkauft (Stand: Anfang 2007)."
(Hermann Hesse - Wikipedia)
Hermann Hesse (1877-1962)
Dies ist eines meiner Lieblingszitate und ich finde es in unserer zunehmend aufwühlenden Welt wichtiger denn je, zu wissen wo man steht, in welche Richtung man möchte - und an welchem Ort man notfalls wieder zur Ruhe kommen kann:
Es ist tief in einem selbst!
Wars also are made by the ants, states also have the bees.
Your soul is looking for other paths, and where it goes short, you can't attain happiness.
Hermann Hesse
That's one of my favorite quotes. I find it more important than ever in our increasingly disturbing world, to know what I stand for, what direction I like to choose - and,
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| Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor) |
und hier ist noch ein Zitat welches ich sehr empfehle:
Ich lebe in meinen Träumen - das ahnst du. Andere Leute leben in Träumen, aber nicht in ihren eigenen. Das ist der Unterschied.
Hermann Hesse
and here's another quote which I highly recommend:
I live in my dreams — that's what you sense. Other people live in dreams, but not in their own. That's the difference.
Hermann Hesse
remarkable/ bemerkenswert:
"To a large part, the Hesse boom in the United States can be traced back to enthusiastic writings by two influential counter-culture figures: Colin Wilson and Timothy Leary.[48] From the United States, the Hesse renaissance spread to other parts of the world, and even back to Germany: more than 800,000 copies were sold in the German-speaking world in 1972–1973. In a space of just a few years, Hesse became the most widely read and translated European author of the 20th century.[46]
Hesse was especially popular among young readers, a tendency which continues today.[49]"
"So ähnelt die Hesse-Rezeption einer Pendelbewegung: Kaum war sie in den 1960er Jahren in Deutschland auf einem Tiefpunkt angelangt, brach unter den Jugendlichen in den USA ein „Hesse-Boom“ ohnegleichen aus, der dann auch wieder nach Deutschland übergriff; insbesondere Der Steppenwolf wurde international zum Bestseller (nach dem sich die gleichnamige Rockband benannte) und Hesse zu einem der meistübersetzten und -gelesenen deutschen Autoren. Weltweit wurden über 120 Millionen seiner Bücher verkauft (Stand: Anfang 2007)."
(Hermann Hesse - Wikipedia)
Mittwoch, 19. August 2015
Acrylics (2) - An Apple A Day...
... keeps the doctor away. "
"Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern" -
Malen mit Acrylfarben (2)
Acrylfarben sind - kunsthistorisch gesehen - recht junge Farben. Sie wurden 1934 für den industriellen Gebrauch erstmals von der deutschen Chemie Fabrik BASF hergestellt. Ende 1940 jedoch wurden sie von der (deutsch-stämmigen) US-Firma "Room and Hass" weiterentwickelt und patentiert und später als "Künstlerfarben" bekannt.
Die sog. "Acrylics" werden erst ab den frühen 1960er als reine "Künstlerfarbe" auch in Europa hergestellt. Sie sind praktischerweise mit Wasser verdünnbar und trocknen schnell, weshalb ich sie eindeutig der "Ölfarbe" vorziehe. Diese Farbe ist sehr vielseitig verwendbar.
Ob nun "lasierend" wie ein "Aquarell" oder "pastos" wie oft bei der "Ölmalerei", ob auf Papier, Karton, Holz, Leinwand, Stoff oder graue Hauswände, ob im kleinen Postkarten-Format oder auf riesige Wände gemalt wird - mit "Acrylics" ist dies alles möglich! -
Die "traditionelle Kunstlehre" überfordert den Beginner gerne mit "Malregeln". Es gibt dicke Wälzer darüber, wie doch das "perfekte Aquarell" oder das "meisterhafte Ölgemälde" zu malen ist. Besonders "deutsche Kunstprofs" können sich durch das jahrzehntelange Vermitteln dieser althergebrachten "Malregeln" die Rente sichern, bei Acrylics stossen sie schnell an ihre Grenzen. Wo anfangen - wo aufhören? Diese Farbe ist einfach zu vielseitig verwendbar.
Inzwischen gibt es internationale "Aquarell Gesellschaften - Watercolor Societies".
Von einem "Acrylic Club" habe ich noch nichts gehört, vielleicht weil diejenigen, die mit dieser vielseitigen Farbe malen, genau wie die Farbe selber viel zu bunt gemischt sind - multikulti eben.
Für Acrylmalerei gibt es bislang keine "Regeln" - wohl gibt es reine "maltechnische Tipps", aber es wird vermutlich (hoffentlich!) niemals "Regeln" für die Acrylics geben.
Ich empfinde dies als Glücksfall. -
Wir alle werden kreislaufartig - von Geburt an - "traditionell gemaßregelt",
anstatt großzügigen Freiraum für die tollen "Updates"(im Sinne von "modernisieren"!)
zu erhalten, die wir doch alle - von Geburt an - liefern wollen!
Wie befreiend ist da doch die Feststellung, daß sich die "Acrylmalerei" sämtlichen Traditionen entzieht - man kann mit Acrylfarben so oder so oder doch gaaaaaaanz anders malen... ;-)
Acrylic paint is a pretty "young" color, compared to Watercolor or Oil Paint. For the industrial use "Acylic" was first developed by the German chemical company BASF in 1934. Later it was developed by the (native German) US company Rohm and Hass and in the late 1940's patented as "artistic color" in the USA. "Acrylics" are produced as "artist's colors" in Europe since the 1960's. -
You can thin "Acrylics" with water, this is why I like it better than "Oil paints". They are very all-round.
You can you use it "glazing" like watercolor or "pastose" like oil paint, you can paint on paper, card board, wood, canvas, fabric or grey walls of buidlings. If small postcard-size or huge walls - you can do all of this with "Acrylics"!
Traditonal "art schools" sometimes are overwhelming beginners with "rules of painting". There are thick books of how to paint a "perfect watercolor" or how to paint a "masterpiece with oil paints". Especially German "art profs" can cinch their pensions by teaching this "old school" for decades - but with Acrylics they are stretched by their limits. Where to begin - where to stop? This color simply is too all-round! -
Meanwhile there are international "watercolor societies".
I haven't heared about an "Acrylics club" yet. Maybe this is because the people which are using this paint are so "multiculti" like the paint itself.
For Acrylics they are no "old school -rules", but of course you can can find "technical tips" how to use it. I hope they will never be "rules" for Acrylics!
For me this is a fluke!
We all are "traditional disciplinated" by birth, instead of getting generous freedom for the great "updates" which we like to deliver when we are born! -
How liberating is the fact that "Acrylics" don't give a damn about traditions - with "Acrylics" you can paint this way or that way or totally different - it's up to you! ;-)
"Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern" -
Malen mit Acrylfarben (2)
Acrylfarben sind - kunsthistorisch gesehen - recht junge Farben. Sie wurden 1934 für den industriellen Gebrauch erstmals von der deutschen Chemie Fabrik BASF hergestellt. Ende 1940 jedoch wurden sie von der (deutsch-stämmigen) US-Firma "Room and Hass" weiterentwickelt und patentiert und später als "Künstlerfarben" bekannt.
Die sog. "Acrylics" werden erst ab den frühen 1960er als reine "Künstlerfarbe" auch in Europa hergestellt. Sie sind praktischerweise mit Wasser verdünnbar und trocknen schnell, weshalb ich sie eindeutig der "Ölfarbe" vorziehe. Diese Farbe ist sehr vielseitig verwendbar.
Ob nun "lasierend" wie ein "Aquarell" oder "pastos" wie oft bei der "Ölmalerei", ob auf Papier, Karton, Holz, Leinwand, Stoff oder graue Hauswände, ob im kleinen Postkarten-Format oder auf riesige Wände gemalt wird - mit "Acrylics" ist dies alles möglich! -
Die "traditionelle Kunstlehre" überfordert den Beginner gerne mit "Malregeln". Es gibt dicke Wälzer darüber, wie doch das "perfekte Aquarell" oder das "meisterhafte Ölgemälde" zu malen ist. Besonders "deutsche Kunstprofs" können sich durch das jahrzehntelange Vermitteln dieser althergebrachten "Malregeln" die Rente sichern, bei Acrylics stossen sie schnell an ihre Grenzen. Wo anfangen - wo aufhören? Diese Farbe ist einfach zu vielseitig verwendbar.
Inzwischen gibt es internationale "Aquarell Gesellschaften - Watercolor Societies".
Von einem "Acrylic Club" habe ich noch nichts gehört, vielleicht weil diejenigen, die mit dieser vielseitigen Farbe malen, genau wie die Farbe selber viel zu bunt gemischt sind - multikulti eben.
Für Acrylmalerei gibt es bislang keine "Regeln" - wohl gibt es reine "maltechnische Tipps", aber es wird vermutlich (hoffentlich!) niemals "Regeln" für die Acrylics geben.
Ich empfinde dies als Glücksfall. -
Wir alle werden kreislaufartig - von Geburt an - "traditionell gemaßregelt",
anstatt großzügigen Freiraum für die tollen "Updates"(im Sinne von "modernisieren"!)
zu erhalten, die wir doch alle - von Geburt an - liefern wollen!
Wie befreiend ist da doch die Feststellung, daß sich die "Acrylmalerei" sämtlichen Traditionen entzieht - man kann mit Acrylfarben so oder so oder doch gaaaaaaanz anders malen... ;-)
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| Apple - Acrylic & pencil on watercolor paper, 32cm x 24cm (12,5 x 9,5 inch) |
Acrylic paint is a pretty "young" color, compared to Watercolor or Oil Paint. For the industrial use "Acylic" was first developed by the German chemical company BASF in 1934. Later it was developed by the (native German) US company Rohm and Hass and in the late 1940's patented as "artistic color" in the USA. "Acrylics" are produced as "artist's colors" in Europe since the 1960's. -
You can thin "Acrylics" with water, this is why I like it better than "Oil paints". They are very all-round.
You can you use it "glazing" like watercolor or "pastose" like oil paint, you can paint on paper, card board, wood, canvas, fabric or grey walls of buidlings. If small postcard-size or huge walls - you can do all of this with "Acrylics"!
Traditonal "art schools" sometimes are overwhelming beginners with "rules of painting". There are thick books of how to paint a "perfect watercolor" or how to paint a "masterpiece with oil paints". Especially German "art profs" can cinch their pensions by teaching this "old school" for decades - but with Acrylics they are stretched by their limits. Where to begin - where to stop? This color simply is too all-round! -
Meanwhile there are international "watercolor societies".
I haven't heared about an "Acrylics club" yet. Maybe this is because the people which are using this paint are so "multiculti" like the paint itself.
For Acrylics they are no "old school -rules", but of course you can can find "technical tips" how to use it. I hope they will never be "rules" for Acrylics!
For me this is a fluke!
We all are "traditional disciplinated" by birth, instead of getting generous freedom for the great "updates" which we like to deliver when we are born! -
How liberating is the fact that "Acrylics" don't give a damn about traditions - with "Acrylics" you can paint this way or that way or totally different - it's up to you! ;-)
Freitag, 14. August 2015
Acrylics (1) - Lemons
Malen mit Acrylfarben (1)
An den Aquarellfarben mag ich besonders die Möglichkeit mit "lasierenden Schichten" zu arbeiten, sodaß untere Farben immer noch durchscheinen, dies läßt die transparente Malerei leuchten und verleiht ihr Tiefe.
Bis vor Kurzem dachte ich, daß dies besonders ein Vorzug des Aquarells wäre, doch inzwischen lerne ich, daß dies auch ganz wunderbar mit Acrylfarben klappt. Es geht sogar besser, weil man mit Acryl viel mehr dünne Schichten übereinanderlegen kann und jede untere Schicht bleibt "stabil" und verändert sich nicht, im Gegensatz zum Aquarell, wo die untere Farbschicht durch eine obere "gestört" werden kann.
Hinzu kommt, daß Acrylfarbe naturgemäß blitzschnell trocknet (es gibt aber auch "Trocknungsverzögerer" zum Hinzufügen und dann kann man sogar "Naß-in-Naß" malen); man kann also direkt mit der nächsten Schicht beginnen, während man beim Aquarell geduldig warten muß, bis die untere Farbschicht vollständig getrocknet ist - und dies kann dauern, es sei denn man benutzt einen Föhn!
Die "Zitronen" - bzw. die eine Zitrone, die ich nur ständig gedreht hatte - habe ich mit vielen stark wasserverdünnten Acrylfarbschichten gemalt, zusätzlich habe ich noch ein Spezial-Gel hinzugemischt, was die Acrylfarbe besonders "transparent" macht.
Dabei habe ich begonnen wie ich es beim Aquarell gewöhnt bin:
Mit einer zarten Bleistiftvorskizze. Benutzt habe ich einen sehr alten, schon vergilbten Aquarellpapier-Block, der mir mal geschenkt wurde (vielleicht ein Kellerfund?).
Das schon etwas gedunkelte Aquarellpapier läßt aber die knallgelben "Zitronen"
(es war nur eine Zitrone!) umso besser leuchten.
Könnte man vermuten, daß es sich hierbei um eine "Acrylmalerei" handelt, wenn man es nicht wüßte? - Meine Begeisterung für "Acrylics" wächst. Diese Farbe ist enorm vielseitig, perfekt für kreative Erfahrungen! - Wird fortgesetzt. ;-)
Watercolor paint I like because one can "scumble" with several layers. The colors appear transparent and luminous. Meanwhile I'm learning that this just as well works with "Acrylic paint", even better, because the lower layer keeps "solid", while the lower layer of watercolor can be disturbed by the upper layer. Acrylic paint dries very fast, so you can continue with the next layer directly.
For the "lemons" (it was just one lemon which I turned!) I used a very old "watercolor paper" which was given to me by someone. The paper already was yellowed, but perfect for the bright yellow "lemons" though. I started with a light pencil sketch like I often use it to do with watercolors. For the paint I additional used a special gel which leads to even more transparency.
Honestly, did you ever think that this is an "acrylic painting"?
My enthusiasm for "Acrylics" is growing. This paint is enormous all-around, simply perfect for creative experiences.
An den Aquarellfarben mag ich besonders die Möglichkeit mit "lasierenden Schichten" zu arbeiten, sodaß untere Farben immer noch durchscheinen, dies läßt die transparente Malerei leuchten und verleiht ihr Tiefe.
Bis vor Kurzem dachte ich, daß dies besonders ein Vorzug des Aquarells wäre, doch inzwischen lerne ich, daß dies auch ganz wunderbar mit Acrylfarben klappt. Es geht sogar besser, weil man mit Acryl viel mehr dünne Schichten übereinanderlegen kann und jede untere Schicht bleibt "stabil" und verändert sich nicht, im Gegensatz zum Aquarell, wo die untere Farbschicht durch eine obere "gestört" werden kann.
Hinzu kommt, daß Acrylfarbe naturgemäß blitzschnell trocknet (es gibt aber auch "Trocknungsverzögerer" zum Hinzufügen und dann kann man sogar "Naß-in-Naß" malen); man kann also direkt mit der nächsten Schicht beginnen, während man beim Aquarell geduldig warten muß, bis die untere Farbschicht vollständig getrocknet ist - und dies kann dauern, es sei denn man benutzt einen Föhn!
Die "Zitronen" - bzw. die eine Zitrone, die ich nur ständig gedreht hatte - habe ich mit vielen stark wasserverdünnten Acrylfarbschichten gemalt, zusätzlich habe ich noch ein Spezial-Gel hinzugemischt, was die Acrylfarbe besonders "transparent" macht.
Dabei habe ich begonnen wie ich es beim Aquarell gewöhnt bin:
Mit einer zarten Bleistiftvorskizze. Benutzt habe ich einen sehr alten, schon vergilbten Aquarellpapier-Block, der mir mal geschenkt wurde (vielleicht ein Kellerfund?).
Das schon etwas gedunkelte Aquarellpapier läßt aber die knallgelben "Zitronen"
(es war nur eine Zitrone!) umso besser leuchten.
Könnte man vermuten, daß es sich hierbei um eine "Acrylmalerei" handelt, wenn man es nicht wüßte? - Meine Begeisterung für "Acrylics" wächst. Diese Farbe ist enorm vielseitig, perfekt für kreative Erfahrungen! - Wird fortgesetzt. ;-)
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| Lemons - Acrylic & pencil on very old watercolor paper, 32cm x 24cm (12,5 x 9,5 inch) |
Watercolor paint I like because one can "scumble" with several layers. The colors appear transparent and luminous. Meanwhile I'm learning that this just as well works with "Acrylic paint", even better, because the lower layer keeps "solid", while the lower layer of watercolor can be disturbed by the upper layer. Acrylic paint dries very fast, so you can continue with the next layer directly.
For the "lemons" (it was just one lemon which I turned!) I used a very old "watercolor paper" which was given to me by someone. The paper already was yellowed, but perfect for the bright yellow "lemons" though. I started with a light pencil sketch like I often use it to do with watercolors. For the paint I additional used a special gel which leads to even more transparency.
Honestly, did you ever think that this is an "acrylic painting"?
My enthusiasm for "Acrylics" is growing. This paint is enormous all-around, simply perfect for creative experiences.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Bobbeline Loves To Paint!
If you hear a voice within you say 'you cannot paint',
then by all means paint, and that voice will be silenced.
Falls du eine Stimme im Innern sagen hörst, 'du kannst nicht malen', dann male unbedingt, und diese Stimme wird schweigen.
Falls du eine Stimme im Innern sagen hörst, 'du kannst nicht malen', dann male unbedingt, und diese Stimme wird schweigen.
Vincent van Gogh
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| "Bobbeline liebt das Malen!" - Tusche & Aquarell (Ink & Watercolor) |
Samstag, 31. Mai 2014
Every Day in May 2014 #31 - "Mai-Ende"
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| "Adieu" - Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) ca. 23 x 14 cm |
Als ich Mitte April überlegte, mich mal auf "Every Day in May" einzulassen, war gleich mein nächster Gedanke: Du bist verrückt, was für ein Stress!
Als es dann am 1. Mai losging, dachte ich noch: Das schaffst du nie!
Heute kann ich sagen, daß meine eigenen Erwartungen völlig übertroffen wurden! ;-)
Stressig war es nie, nur hatte ich zwischendurch immermal so ein fiebriges Gefühl. Ist es vieleicht genau das, was die "Birkenbihl Methode" mit Erregung meint?
Die tatsächliche Lust, die Freude, etwas Neues auszuprobieren - so, wie ein kleines Kind, daß sich auf Weihnachten freut! Genau dies setzt entspannte Kreativität frei, denn bei so vielen Zeichnungen, die täglich (!) online gehen sollen, hat der ewig miesepetrige, bremsende Kopf einfach keine Zeit mehr, um sich nörgelnd einzumischen! ;-)
In diesen einunddreißig Mai-Tagen 2014, habe ich malerisch & zeichnerisch definitiv mehr gelernt, als in der Vergangenheit in drei Monaten oder gar in drei Jahren!
Ich konnte einen Spalt geöffnete Türen weiter aufstossen und verschlossene Türen überraschenderweise immerhin schonmal öffnen...
Kreativität braucht Spontanität und durch "Every Day in May" kann sie freigesetzt werden!
Jedoch, der "Rotschopf" (Bild oben) hat recht, auf ein "Every Day in Juni" hätte ich keine Lust.
Ich freue mich, daß ich nun nach Lust & Laune mit lockerem Zeittempo weiterzeichnen kann - genug Zeit, um mich in den Räumen der "aufgestossenen Türen" ausgiebig umzusehen...
"Every Day in May 2015" könnte ich mir allerdings vorstellen... bis dahin geht es in meinem Blog wie gewohnt weiter, etwa 1- 3 Posts pro Woche!
Oooops!...schon wieder Eine, die mich verrückt machen will...
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| HB & 4B Bleistift - Pencil |
... jetzt aber schnell weg!!! ;-)
Dienstag, 27. Mai 2014
Every Day in May 2014 #27 - Auf dem Weinberg #2
Alle Kunst gefällt nur, wenn sie den
Charakter der Leichtigkeit hat.
Sie muss wie improvisiert erscheinen.
Johan Wolfgang von Goethe (1749-1832)
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| "Erligheimer Weinkanzel" - Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) ca.21 x 15 cm |
Diese Skizze ist wahrlich improvisiert, 15 Min. in der Mittagspause. Bei Bietigheim.
Nur fotografieren geht schneller!;-)
Zum Nachdenken blieb keine Zeit, jede Minute war für das Skizzieren reserviert.
Es geht hier nicht um Perfektion, aber Goethe hat recht und ich finde diese Skizze ist recht lebendig und deshalb gefällt sie mir besser, als manches meiner "sorgfältig" gemalten Bilder.
Mein heutiges Lieblingskizzenbuch hat recht dünnes Papier und ist keineswegs ideal für nasse Aquarelle. Doch es geht und die Farben sickern erfreulicherweise nicht auf die andere Seite durch.
Natürlich wellt sich das Papier sofort. Es hat nur 80 Gramm, aber auch dies kann ich
vernachlässigen, weil erst ein Aquarellkarton von über 300 Gramm (!) sich nicht mehr wellen würde,
sobald er mit Wasser in Berührung kommt.
Das Skizzenbuch (DIN A5) ist nicht teuer, aber sehr praktisch.
Das Papier ist so dünn, daß ich dieses Buch anfangs fast für einen Fehlkauf gehalten hatte und es sechs Monate nicht beachtete. Nun weiß ich, daß das dünne, leicht rauhe Papier sogar für spontane Aquarellskizzen geeignet ist.
Da das Papier aber so dünn ist, fühlt es sich an, wie ein einfacher Abreißzettel, den man jederzeit zerknüllen könnte und genau deshalb ist es für mich eine pure Entspannung, spontane Einfälle in dieses Buch zu kritzeln und zu kleckseln - eben improvisiert und genau dies fördert die Kreativität!
Wenn ich einfach nur mal etwas "ausprobieren" möchte, ist dieses Skizzenbuch inzwischen
meine erste Wahl!
Mittwoch, 14. Mai 2014
Every Day in May 2014 #14 - Viele bunte Smileys
Wenn die Kunst das Leben nicht aufheitern kann,
wer soll es dann schaffen?
![]() |
| "Bunte Smileys" Bleistift-Aquarell (Pencil & Watercolor) |
Außerdem scheint mir z.B. das Malen & Zeichnen, die Einzige, noch legitime Möglichkeit ist, in der auch "Erwachsene" sich noch der zwanglosen, entspannenden, fantasievollen Spielerei hingeben können - ohne eine baldige "Einweisung" befürchten zu müssen...;-)
Eine ganz eigene Kunst ist es wohl, neben den "Maltechniken", anderen Menschen vorallem die Freude an der Malerei zu vermitteln.
Ganz wunderbar schafft dies - meiner Meinung - die junge Amerikanerin Kelly Eddington, die ich vor einiger Zeit auf YouTube entdeckt hatte. Sie ist eine ganz vorzügliche Aquarellistin, die die "Watercolors" so sehr beherrscht, daß sie geradezu "fotorealistische" Motive hinbekommt. Sie war 17 Jahre lang Kunstlehrerin und ist seit ein paar Jahren freischaffende Künstlerin und bringt mit viel Liebe - und sehr beruhigender Stimme - Interessenten auf YouTube das Aquarellieren bei.
Sehr begeistert mich, daß sie einfach mit Freude bei der Sache ist, ohne daß sie sich als die "große Expertin" exponiert, wie es manche "Kunstlehrer" leider demotivierender Weise an sich haben.
Sie richtet sich an völlige "total Beginners" und an "Fortgeschrittene", die sich den "letzten Schliff" holen möchten. Also solche wie ich!;-)
Zufälligerweise ist sie auch eine große Katzenfreundin. Vier Katzen hat sie, die sie natürlich auch malt. Mindestens eine Katze taucht immer am Ende ihrer Videos auf.
Kelly Eddington nennt ihre Aquarell-Video-Serie passend:
Art.Food.Kitty (<----zum Reinschnuppern hier klicken)
(= "Kunst. Futter. Kitty". Vermutlich ist Kitty eine ihrer Katzen).
Ihre lehrreichen Videos kann man sich kostenlos anschauen. Sie freut sich aber über Spenden.
Hier ist eine "Video-Übersicht"
Sie liebt auch Blumen, so malt sie Rosen. Ein poetischer Traum. Ich strenge mich jetzt sehr an! ;-)
Hier ist ihre Katze Bunny.
Mittwoch, 5. März 2014
Metamorphosen einer "Madonna" #3
Oooops...schon wieder Marilyn, aber ich war letztes Wochenende so schön warmgezeichnet...;-)
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| ca. 30-Minuten-Aquarellskizze ;-) (Ink & Watercolor) |
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| Was für ein hellwacher und intelligenter Blick! ;-) |
Ich fing einerseits tiefenentspannt - andererseits euphorisch - (wegen des Fotos) ganz locker an. Weil sie auf dem Foto so pfiffig und relaxed wirkt, wollte ich eben diese "Stimmung" auch bei meiner Portraitskizze rüberbringen und ich habe das Gefühl, daß ich mit meiner Zeichnung garnicht so daneben liege. ..?
Für meine "Tiefenentspannung" sorgte auch die Musik, die im Hintergrund lief. Lemongrass heißt ein deutsches Musikprojekt um Roland Voss. Es ist sehr entspannende, gleichzeitig stimulierende, sog. "Lounge-Music", für meinen Geschmack auf höchstem Niveau.
Die Musik kommt auch in Japan gut an. Sonst sind Lemongrass weniger bekannt. Weil ich diese Musik sehr inspirierend finde, schreibe ich hier gerne darüber.
Es hat sich seit langer Zeit ergeben, daß ich bei "Marilyn-Portraits" bevorzugt Lemongrass im Hintergrund höre. Diesmal lief ein Stück mit dem passenden Titel "Dinner With You" (Abendessen mit Dir--->YouTube).
Es war gerade Abendessen-Zeit... ;-)
Mittwoch, 26. Februar 2014
Metamorphosen einer "Madonna" #1
Ich
liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen
herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn
es Frauen sind.
Auguste Renoir (1841 - 1919), französischer Maler des Impressionismus
Gute Idee, Kollege Renoir, aber die Frauen erstmal so malen können,
daß man(n) auch Lust verspüren kann, sie zu liebkosen... :-)
Das untere Motiv ist nach einem Foto (von George Barris), welches mich fasziniert. Ich finde sie strahlt hier etwas "sinnlich-verträumtes" aus, ohne dabei auch nur eine Spur "verrucht" zu wirken... einfach toll. Außerdem hat Marilyn hier - obwohl schon 36J. - immer noch etwas mädchenhaftes im Gesichtsausdruck, ohne allerdings "püppchenhaft" zu wirken oder sehe nur ich das so? Jedenfalls finde ich es schwer, diese Stimmung zeichnerisch wiederzugeben. Das obere Bild ist schon besser, als das kleinere, weiter unten (Bobbel Boy hatte es gemalt! Es gefällt mir nicht, aber man muß Nachsicht mit der Jugend - dem künstlerischen Nachwuchs - haben :-) ).
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| Kohlestift & Pastell (Pastel & Charcoal) auf Graukarton (30x20cm) |
Die Gesichts-und Kopfproportionen sind hier schon stimmiger als Bobbel Boy's Variante, aber ich finde sie wirkt hier etwas "verdrießlich-brummig", dies strahlt sie aber auf dem Foto keinesfalls aus. Ich bin gespannt, wieviel Anläufe ich brauche, bis ich malerisch genau diese Stimmung einfangen kann, die mich auf dem Foto so fasziniert.
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| Kohlestift & Pastell by Bobbel Boy |
Der vollkommene Maler muss imstande sein, sein bestes Bild zehnmal hintereinander abzukratzen und neu zu malen, um zu beweisen, dass er weder von seinen Nerven noch vom Zufall abhängt. Gustave Courbet (1819-1877) frz. Maler
Nicht nur die stets gewünschte und geforderte "Ähnlichkeit" bei einem Portrait hinzubekommen (was schon Herausforderung genug ist), sondern darüberhinaus, auch eine "Stimmung" zeichnerisch wiedergeben zu können, erscheint mir die höchste aller Schulen bei der Portraitmalerei.
Also diese Dame reizt mich durchaus zum Liebkosen ... :-)
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| Kohlestift & Pastell (Pastel & Charcoal) auf Graukarton (30x20cm) |
Mittwoch, 28. August 2013
Immer lächeln #06 - keep smiling! :-)
... nein, nicht "immer lächeln", es geht auch anders...
diese Bleistiftstudie entstand nach einem Foto aus dem Film "Clash by Night" (1952),
einer ihrer frühen Filme, noch vor "Niagara".
Diesen schmollenden Blick finde ich einfach umwerfend...
welche Gedanken sie wohl gerade unter ihrem Blondschopf ausgebrütet hatte? ;-)
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| Bleistift-Pencil (30 x 20 cm) |
Die zarte, meist lächelnde Marilyn war auch berüchtigt für ihre Wutanfälle. Etwas, was man ihr so ohne weiteres garnicht zugetraut hätte und doch brachte sie manch' einen kernigen Mann und gestandenen Regisseur - von Billy Wilder, über John Huston bis George Cukor - teilweise bis an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, denn schließlich war Marilyn ab 1954 Chefin der "Marilyn Monroe Productions" und konnte nur aufgrund von Knebelverträgen von Hollywood zu weiteren Filmen verpflichtet werden, jedoch mit einigen Rechten, z.B. den Regisseur mit auszusuchen und auf Drehbuchänderungen zu bestehen - wovon sie teilweise regen Gebrauch machte und wenn es sein mußte, mit Wutausbrüchen. -
Donnerstag, 15. August 2013
Bobbel Boy modelt #4
Mittwoch, 17. Juli 2013
Marilyn - Flüchtige Momente #1
Bleistift & Radiergummi waren hier tabu.
Hier legte ich direkt mit sehr dünnem Tuschestift los und "schattierte" anschließend mit "Chinesischer Reibetusche" und Pinsel. Die chin. Tusche besteht aus hartgepresstem Kiefernholzruß. Sie wird mit Wasser befeuchtet und danach wird der harte Tuschestab z.B. in einem Mörser kreisförmig "angerieben". Je nachdem, wieviel Tusche man anreibt oder mit wieviel Wasser man verdünnt, kann man Hunderte verschiedener Grauschattierungen bis hin zum satten Schwarz erhalten.Da radieren hier tabu (freiwillig!) ist, muß man eben mit weniger gelungenen Skizzen leben. Aber es schult noch mehr das genaue Hinsehen, die Konzentration, die Spontanität und vorallem:
Das Improvisieren.
Etwa so: Man weiß wohin man möchte, kennt den genauen Weg aber nicht. Man setzt sich morgens ins Auto, hat aber weder eine Straßenkarte, erst recht kein Navi, der Sprit reicht nur für den direkten Hinweg und nicht für Umwege, doch man hat ein schönes Foto vom Ziel...;-)
Es ist natürlich ein freches Unterfangen, ausgerechnet die schöne Marilyn auf diese experimentielle Art zu zeichnen. Es ist fast menschlich grausam, wenn dabei - ganz zwangsläufig - anfangs auch gekritzelte Fratzen herauskommen oder auf neudeutsch: ein Doodle (ich liebe dieses treffende Wort) und all' dies ohne Radiergummi -
doch, no risk - no fun! :-)
Sehr hilfreich ist es aber, wenn man sich folgenden, ermutigenden Tipp als Motivation nimmt:
" Wenn eine Zeichnung funktioniert, ist das ausschließlich dein Verdienst. Wenn nicht, bist nicht du schuld, sondern die Zeichnung." aus: ZEICHNEN FÜR VERKANNTE KÜNSTLER von Quentin Blake und John Cassidy
Wen es interessiert:
Ich starte immer mit der Nasenspitze, ziehe dann eine Linie entlang des Nasenrückens bis zur rechten Augenbraue (von mir aus gesehen), dann die linke Braue, die Augen werden angedeutet, die Mundlinie, das Kinn etc. etc. etc.
Das sind alles kleine "5-Minuten-Skizzen"... auf DIN A5-Format -doppelseitig...
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| Ausziehtusche & Chinesische Reibetusche |
Mittwoch, 10. Juli 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Bobbel Boy modelt #2
Mittwoch, 19. Juni 2013
Bobbel Boy modelt #1
Nachdem Bobbel Boy kürzlich von seinen Kumpels aufgezogen wurde, weil er kein Modernphone hat, sondern nur mein Oldhandy, ließ er sich nicht mehr bei den Jungs blicken und blieb nur noch zuhause. Er tat mir sehr leid.
Er verkroch sich in seinem Zimmer, hing nur noch herum und grübelte. Dies machte mir etwas Sorge. Schließlich fragte ich ihn, ob er nicht für mich etwas "modeln" möchte, für ihn wäre das eine sinnvolle Beschäftigung und ich könnte dabei zeichnen üben...
er war begeistert von meiner Idee... ;-)
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| Ausziehtusche & Chin. Reibetusche |
Mittwoch, 29. Mai 2013
Power Gardener
Die Gartensaison läuft - das Team stellt sich vor ;-)
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| Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) |
"(...) Wie viele Male habe ich versucht, das Bild eines Kindes zu imitieren oder zu kopieren! Wieder und wieder habe ich, wenn ich mich zum Malen hinsetzte, zu mir gesagt: "Jetzt male ich eins wie das vom kleinen Mexikaner... oder wie es das chinesische Mädchen gemalt hat!" Aber es klappt nie. Sicher, immer wieder kommt es vor, daß jemand hereinspaziert kommt, wenn ich beim Malen bin und ausruft: "Wie fröhlich die Farben! Welche Freiheit! Es muß dir große Freude machen." Aber es ist die Freude eines kindlichen Mannes. Noch nie habe ich ein Kind gesehen, das bei der Arbeit diese Freude zum Ausdruck gebracht hätte. Das Kind ist viel zu sehr mit dem beschäftigt, was es tut, zu sehr darin vertieft, als daß ihm irgendwelche begleitende Gefühle bewußt sein könnten. Was immer das Kind tut, ob es Angst, Entsetzen oder Pein zum Ausdruck bringt - auf den Zuschauer wirkt es immer wie Freude. Das Werk eines Kindes verfehlt nie, Eindruck zu machen, uns zu beanspruchen, denn es ist immer ehrlich und aufrichtig, immer durchtränkt von jener magischen Gewißheit, die dem direkten, spontanen Ansatz entspringt (...)"Henry Miller - aus dem Essay "Malen ist lieben" (Buch: Malen ist lieben)
Montag, 20. Mai 2013
Henry Miller (1891-1980) #02
„(...) Ein guter Künstler muß zudem eine Ader von Wahnsinn in sich haben, wobei mit Wahnsinn eine übermäßige Unfähigkeit zur Anpassung gemeint ist. Jemand, der sich an die verrückte Welt von heute anpassen kann, ist entweder ein Niemand oder ein Weiser. In einem Fall ist er immun gegen die Kunst, im anderen ist er jenseits von ihr (...)."
Henry Miller (1891-1980), amerik. Schriftsteller
aus dem Essay: "Malen ist lieben" (Buch: Malen ist lieben)
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| Kohlestift & Pastell (Charcoal & Pastel) auf Graukarton (30 x 20cm) |
... um den "schreibenden Teufel" (so beschrieb Miller sich selber) geht es mir hier nicht, sondern vielmehr um den malenden Engel (auch so sah Miller sich ) und in der Tat hat man Sexus & Co. schnell vergessen, wenn man die verspielten, farbenfrohen und sehr oft naiv anmutenden Aquarelle von Henry Miller betrachtet, denn hier malt kein "Lustmolch" und erst recht kein "Sexist", sondern ein sehr sympathischer "großer Junge"!
Wenn ich mir die Aquarelle des Sexus-Autors anschaue, denke ich, daß man sich im Leben stets ausgiebiger für die verschiedenen Seiten von Menschen interessieren sollte. In jedem Menschen steckt meistens mehr als sein "Image", sein "Ruf" oder seine "gut-bürgerliche Fassade" verrät.
So können "engelhafte Menschen mit bestem Leumund" in Wirklichkeit die reinsten Teufel und umgekehrt können sog. "Bürgerschrecks" die sympathischten Zeitgenossen sein.
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| Bleistift & Aquarell (Pencil & Watercolor) - 25x25cm |
In Henry Millers Buch "Malen ist lieben" fand ich diesen berührenden Text:
"(...) Die Biographien der Berühmten schildern uns das Leid und die Mühsal der Großen. Aber das Leid und die Mühsal der Unbekannten sind oftmals viel beredter. Die Nöte des Schicksals weben einen Mantel von unvermuteten Heroismus um diese Geringeren. Durch die blanke Kraft des Genies zu obsiegen, ist eine Sache; zu überleben und immer weiter zu schaffen, wenn einem auch die letzte Tür vor der Nase zugeschlagen wird, ist eine ganz andere. Niemand erwirbt Genie: es ist von Gott gegeben. Aber man kann Geduld erwerben, Tapferkeit, Weisheit, Verständnis. Vielleicht besteht das größte Geschenk, das die kleinen Maler uns zu bieten haben, in dieser Fähigkeit, die Bedingungen, die einem das Leben auferlegt, zu akzeptieren - mit anderen Worten: seine eigenen Beschränkungen zu akzeptieren. Oder, um es anders zu sagen: zu lieben, was man tut, ob es nun etwas in Bewegung setzt oder nicht. Von den höchsten Menschen hat der indische Mystiker Vivekananda einmal gesagt: "Sie bringen keine Regung in die Welt. Sie sind ruhig, stumm und unbekannt (...)." aus dem Essay: Malen ist lieben (12. Februar 1960)
im o.g. Buch verrät uns Henry noch Folgendes:
"(...) Wie stark der Einfluß eines anderen Künstlers in der eigenen Arbeit zu spüren ist, ist fraglich. Was beispielsweise mein Schreiben angeht, hat noch nie jemand erwähnt, daß Knut Hamsun einen gewaltigen Einfluß auf mich ausgeübt hat. Am liebsten hätte ich wie Hamsun schreiben wollen. (...) Auch ahnt ja niemand wie tief mich als Schriftsteller Vincent van Goghs Briefe an Theo berührt haben, ebenso wie niemand ahnt, wie oft ich bestimmte Passagen der Bibel, sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments, gelesen und wieder gelesen und bedacht und freudig genossen habe (...)" aus dem Essay: Male nach Herzenslust und stirb glücklich! (ca.1965)
und ebenso:
"(...) Um es klarzustellen: Das wenige, was ich über das Malen gelernt habe, rührt daher, daß ich die Gemälde anderer betrachtet habe. Ich habe keine formale Ausbildung, und in den wenigen Lektionen, die Malerfreunde mir gegeben haben, bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß ich unfähig bin durch Unterweisung zu lernen, und daß ich es auf eigene Faust, mittels Versuch und Irrtum herausfinden muß. Mit anderen Worten, ich lerne beiläufig und nehme nur das auf, was ich gerade brauche (...)" aus dem Essay: Male nach Herzenslust und stirb glücklich! (ca.1965)
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