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Mittwoch, 16. April 2014

Frida Kahlo #2

Ich hoffe, froh zu sterben, und ich hoffe, 
niemals wiederzukommen.  
Frida Kahlo (1907-1954) Tagebucheintrag, kurz vor ihrem Tod



Pastell auf Graukarton (ca.29x21cm)



Wenn meine Portraits eines Tages so richtig "lebendig" strahlen, 
obwohl einige der Portraitierten schon lange tot sind, kann ich froh sterben,
ich würde aber nur wiederkommen, wenn XP weiter aktualisiert wird...;-)
Dazu meint Bobbel Boy: Mach dich locker, tuste LINUX <--(click)--> zusätzlich auf deinen alten Computer. Koschd nix - is for free - is für umme  - is für lau - und klappt ooch mit Oldtimer-Computern. Dann gehste mit LINUX "online" und arbeitest mit XP janz entspannt "offline" un fertich is die Laube! Det Worldwideweb dreht sich ooch ohne Windoofs weiter - und viel preiswerter isses ooch. - Ätsch!!! 
Ach ja,  mein  Computer ist schon älter und nach "moderner" Auffassung "langsam", aber ich bin auch keine Siebzehn mehr und kein junger Flitzer - so what? Dieser neumodische Hochgeschwindigkeitswahn ist doch nur krank! Siehe dazu auch ---> hier! ;-)




Sonntag, 13. April 2014

Frida Kahlo (1907-1954) #1

Ich male mich selbst, da ich oft alleine bin und das, 
was ich bin am Besten kenne.  
Frieda Kahlo (1907-1954), mexikanische Malerin



Bleistift - Pencil (21 x 15cm)



... und ich male gerne Portraits, weil ich oft alleine bin und ich mich auf diese Weise faszinierenden Persönlichkeiten "nähern" kann... die Auseinandersetzung mit ihnen wird intensiver...



Wir sollten etwas aus unserem Leben machen. 
Jedenfalls bin ich wie eine Katze - mich bringt so schnell nichts um   Frieda Kahlo


Frieda Kahlo ist wohl das eindruckvollste Beispiel dafür, wie das Malen einerseits von großen körperlichen Qualen ablenken und gleichzeitig eigenes Leid ausdrücken kann. 
Als sie 18 Jahre alt war, bohrte sich bei einem Busunglück eine Stahlstange durch ihr Becken. 
Sie konnte danach nur im Ganzkörpergips liegen oder mußte ein Stahlkorsett tragen. 
Später lernte sie zum Erstaunen der Ärzte sogar wieder das Gehen.   

Man wird richtig kleinlaut, bescheiden und dankbar, wenn man über ihr Schicksal und ihren  Lebenswillen nachdenkt und jeder kleinste Anflug von eigenem Verdruß und Jammerei wird sogleich im Keim erstickt.

Es stimmt einfach, daß das Malen und Zeichnen eine wunderbare "Selbsttherapie" ist. 
Heute hatte ich am frühen Abend plötzlich einen "Moralischen". 
Doch als ich Bleistift und Block zur Hand nahm und erstmalig eine Portraitskizze von Frida zeichnete, wurde es doch noch ein zauberhafter und entspannter Abend.
Danke Frida Kahlo!;-)